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Mein Freiwilliges Jahr

Beim Betriebsarzt

Autor:
Lydia

Rubrik:
orientieren

15.05.2018

Viele Unternehmen haben einen und gerade im Gesundheitswesen ist er essenziell: der Betriebsarzt. Denn manchmal muss auch der Arzt zum Arzt – oder die Schwester oder die FSJlerin. Allein schon, damit ich meine Stelle überhaupt antreten durfte, war ein Besuch beim Betriebsarzt Pflicht. Dort wurde ich sowohl physisch als auch psychisch unter die Lupe genommen. Sobald der Arzt sein Okay gab, durfte ich anfangen.
Vor Kurzem musste ich wieder routinemäßig zur Untersuchung. Diesmal war sie etwas umfangreicher als beim ersten Mal. Zunächst wurde ich geimpft, denn im Krankenhaus leben – so unschön das klingt – Millionen von Viren und Bakterien. Da ist Selbstschutz für das Personal das A und O. Zudem wurde mir Blut abgenommen, um meine Werte zu überprüfen. Das gehört zum Standardprozedere; zusätzlich gab es noch eine physische Untersuchung: Läuft mein Herz einwandfrei? Ist meine Lunge in Ordnung? Und wie geht es eigentlich meinem Rücken in diesem schweren Job?
Zugegeben, an meinen Rücken denke ich viel zu wenig. Leider bleibt mir oft nicht die Zeit, rückenschonend zu arbeiten. Jeder Patient will versorgt werden, die Zeit rennt bloß immer davon. Aber ich habe gelernt, dass ich nicht nur an Patienten denken darf. Manchmal muss ich auch an mich – und meinen Rücken – denken. Ich übe mich allerdings noch in der konsequenten Umsetzung.
Gott sei Dank kam bei meiner Untersuchung aber nichts Negatives raus: Alle Werte sind so wie sie seien sollen.

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