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FSJ in Nicaragua

Reisen in Nicaragua — ein Abenteuer zwischen Schlamm und Staub

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

29.05.2009

Noch nie zuvor war ich in der Karibik gewesen. Schon immer hatten mich diese weißen Sandstrände mit Palmen und türkisem Meer in Filmen, Werbungen oder Reisekatalogen fasziniert. So brachen Maggi (eine andere Freiwillige) und ich an einem Mittwoch auf, um "Corn Islands", zwei kleine Inseln direkt vor der Küste Nicaraguas, zu erkunden. So nah an der Karibik wollten wir uns die Chance nicht entgehen lassen.

Um von San Carlos aus nach "Corn Islands" zu gelangen, muss man jedoch erst einmal den Bus nach "El Rama" nehmen, um von dort mit dem Boot nach "Bluefields" zu gelangen. In diesem kleinen Hafenstädtchen kann man dann schließlich per Boot oder Flugzeug die "Corn Islands" erreichen.

Wer diesen Weg wählt, der braucht allerdings gute Gesäßmuskeln, denn die meisten Straßen sind weder gepflastert, noch geteert. Und das gilt auch für die "Autobahnen". Dieser Begriff ist vielleicht etwas übertrieben, da die Straßen nur aus Steinen, Staub, Schlamm und Schlaglöchern bestehen. Deshalb können sich die Busse auch nur mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von zirka 20 Kilometer pro Stunde fortbewegen. So ist es kein Wunder, dass man für eine Strecke von zirka 300 Kilometern zehn Stunden braucht. Auch eine gute Blase ist empfehlenswert, da der Bus nur ein Mal während der ganzen Reise hält. Bei starken Regenfällen bleiben die Busse dann auch manchmal noch im Schlamm stecken.

Wir jedoch hatten Glück und kamen schließlich, zwar mit schmerzendem Hintern, aber zufrieden in "El Rama" an.

 

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