interaktiv

FSJ in Nicaragua

Langusten Fischen

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

15.06.2009

An einem unserer letzten Tage lud uns ein Corn Isleño namens Pato (dieser Spitzname bedeutet der große Fuß), den wir kennen gelernt hatten, zum Langusten Fischen ein.

Um punkt halb fünf Uhr morgens stand der „große Fuß" vor unserem Strandhaus. Wir, die nicht mit einem pünktlichen Latino gerechnet hatten, zogen uns schnell Shorts und T-Shirt an, und waren auch schon bereit für den Langustenfang.

Per Navigationssystem fuhren wir mit einem kleinen Boot aufs Meer hinaus. Das GPS-Gerät hatte genau gespeichert, wo die Fischer die insgesamt 16 Kisten vor zehn Tagen versenkt hatten. Jedes Mal wenn wir anhielten, warfen die zwei Kumpanen Patons, die gut in „Fluch der Karibik" hätten mitspielen können, den Anker aus, mit dem sie nun versuchten, die Kisten herauszuziehen. Manche Kisten fanden die Fischer bereits beim ersten Ankerwurf, andere Male waren mehrere Versuche nötig. Und eine Kiste konnten sie gar nicht mehr finden.

Jedes Mal, wenn sie eine Kiste herauszogen, feuerten sie sich selbst an, in der Hoffnung viele Langusten herauszuziehen. Einige Male jedoch saß nur eine einsame Languste in der Kiste und man konnte die Enttäuschung in den Gesichtern der Fischer sehen.

Um halb zwei kamen wir schließlich wieder zurück. Wir verabschiedeten uns vorerst von Paton und seinen Freunden und verabredeten uns für den Abend. Um 19 Uhr servierten sie uns nämlich eine Langustensuppe, die wirklich hervorragend schmeckte.

 

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