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FSJ in Nicaragua

Halbzeit

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

07.07.2009

Ich kann es kaum glauben, aber schon fünf Monate meines Auslandsaufenthalts sind vergangen. Halbzeit.

Und so wie es üblich ist, wurde auch mir angeboten, die Gastfamilie zu wechseln. Dies ist ein Brauch, um den "Voluntarios" die Möglichkeit zu bieten, zwei verschiedene Familien und ihre Lebensarten kennen zu lernen.

Ich überlegte hin und her. Da meine Gastfamilie für nicaraguanische Verhältnisse relativ reich ist, mangelt es mir hier wirklich an nichts. Ich wohne in einem wunderschönen Steinhaus, habe mein eigenes Zimmer, ein bequemes Doppelbett, kann ohne Moskitonetz schlafen und es gibt immer ausreichend Essen, ab und zu sogar Salat und Milch (was wirklich etwas Besonderes ist!). Wenn man es sich überlegt, führe ich hier das perfekte Leben.

Aber irgendwie reizt mich auch die Option, in einer armen Familie zu wohnen. Schließlich bin ich nicht nach Nicaragua gekommen, um dasselbe Leben wie in Deutschland zu führen, sondern um etwas Neues, bisher Unbekanntes auszuprobieren.

So entschied ich mich schließlich, zur Tante meiner besten Freundin zu ziehen, da diese bereits im letzten Jahr eine Freiwillige bei sich beherbergt hatte.

 

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