interaktiv

FSJ in Nicaragua

Man gewöhnt sich an alles

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

09.07.2009

Da ich bereits vorher sehr viel Zeit im Haus meiner besten Freundin verbracht hatte, fiel es mir nicht besonders schwer, mich einzugewöhnen. Trotzdem gab es ein paar Sachen, die anfangs fremd für mich waren.

Zum einen gibt es unglaublich viele Mücken in dem Haus, da es in einer sehr sumpfigen Gegend gebaut wurde. Ohne mein Moskitonetz wäre ich wirklich schon längst gestorben! Aber nicht nur wegen der Mücken bin ich froh, dass ich diesen Schutz habe, denn vor allem nachts kriechen allerlei Kakerlaken, Echsen, Skorpione, Riesenspinnen und Ähnliches in meinem Zimmer herum. So muss ich jeden Abend bevor ich schlafen gehe, meine Bettlaken ausschütteln, um sicher zu sein, dass ich die Nacht auch wirklich ohne Gesellschaft verbringe.

Ein weiterer Punkt, der neu für mich war, ist das Plumpsklo. Nachts, wenn ich aufstehe, muss ich erst einmal nach meiner Taschenlampe suchen, um dann im Dunklen in Flip-Flops in den Hinterhof zu tappen. Bevor man sich setzt, ist es seeeehr wichtig, alles gut abzuleuchten, um nicht plötzlich von einer Giftschlange oder ähnlichem Getier erschreckt zu werden.

Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an alles. So sind diese Dinge mittlerweile schon Routine für mich geworden und ich glaube, dass es ein sehr komisches Gefühl für mich sein wird, wenn ich wieder im luxuriösen Deutschland bin.

 

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