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Freiwilliges Ökologisches Jahr

The middle of nowhere (Teil 1)

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

19.11.2009

„Noch vier Balken, oooh … nur noch einer. Hmm, jetzt habe ich gar keinen Empfang mehr…“ Dies beschreibt meine tägliche Misere mit dem Handynetz sehr treffend. Doch wo bin ich und weshalb gibt es dort keinen oder nur sehr stark eingeschränkten Handy-Kontakt in die Außenwelt?

Der Ort hört auf den Namen Eggerode. Der Grund meines einwöchigen Verweilens in dieser noch recht unbekannten Harz-Metropole: mein erstes FÖJ-Seminar. Fünf dieser Seminare muss ein FÖJler im Jahr absolvieren, zusammen mit rund 30 anderen Mitstreitern. Mein erstes führte mich also wie erwähnt nach Eggerode, einem sehr weit abgelegenem Dorf im Harz. Im Folgenden werde ich euch davon berichten, was ich auf der Fahrt so erlebt habe und warum Abgeschiedenheit nicht immer nur negativ ist.

Nach vier Stunden Zugfahrt von Berlin nach Thale wandert das Grüppchen FÖJler (allesamt sind sie sich noch fremd) zu Fuß durch den Harzer Wald und kommt nach geraumer Zeit am Tagungshaus für die kommende Woche an. Natur pur und Einsamkeit pur empfängt die 30 Männer mitsamt Betreuer und Referent (also eine reine Jungs-Truppe). Die Zimmer werden bezogen, erste Leute kennengelernt und schon geht es auf in den Seminarraum. Das Programm für die Woche wird erläutert und anschließend wird lecker selbst gekocht – alles BIO und vegetarisch versteht sich.

Der erste Tag ging also noch recht programmlos vonstatten, doch was ich in den folgenden Tagen meiner ersten Seminarfahrt alles erlebt habe, lest ihr in Teil 2.

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