interaktiv

Freiwilliges Ökologisches Jahr

The middle of nowhere (Teil 2)

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

25.11.2009

Im Grunde erlebte ich diese erste Seminarfahrt meiner noch jungen FÖJ-Karriere wie eine Klassenfahrt damals in der Schule. Das frühe Aufstehen, das gemeinsame Frühstück, der Küchendienst: Alles kannte man irgendwie schon. Nur die Leute, die waren noch unbekannt. Doch auch dies sollte sich während der Woche ändern. Zunächst trugen dazu diverse (wohl nie zu verhindernde) Kennenlernspielchen bei. Und auch zahlreiche Diskussionen, zum Beispiel über das Thema, wie der CO2-Ausstoß verringert werden kann und wer die Hauptverantwortung trägt, ihn in den nächsten Jahrzehnten zu minimieren. Andere Themen waren die Geschichte des Umweltschutzes, das Luchsprojekt im Harz und die Vorstellung der Einsatzstellen aller FÖJler.

Nach und nach lernte man sich besser kennen und auch viel über sich. Zum Beispiel anhand des ökologischen Fußabdruckes, den jeder für sich persönlich errechnen sollte und der angibt, wie viele „Erden“ gebraucht würden, um die Ressourcen zu produzieren, die wir mit unserem Fußabdruck, das heißt also durch unser alltägliches Verhalten der Erde entziehen. Oder aber auch beim Verfassen eines Briefs an sich selbst, bei dem jeder seine persönlichen Ziele für das Jahr aufschreiben sollte: Wie kann ich mehr für die Erde tun? Was kann ich an meinem Lebensstil ändern? Diese Fragen stellte man sich vor allem nach den zum Teil erschreckenden Ergebnissen des ökologischen Fußabdrucks und hoffte, dass sich die auch andere stellen.

Im Teil 3 erfahrt ihr dann den Rest über die Fahrt und wie schön das Bodethal doch ist!

Probiert es doch mal selber aus: Was habt ihr für einen ökologischen Fußabdruck? http://www.wwf.ch/de/tun/tipps_fur_den_alltag/fussabdruck/footprint_wwf_schweiz

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