interaktiv

Freiwilliges Ökologisches Jahr

The middle of nowhere (Teil3)

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

30.11.2009

Dass so eine Abgeschiedenheit, wie ich sie in Eggerode erlebt habe, nicht nur negativ ist, sondern auch die Schönheit der Natur zeigen kann, bewies der Ausflug ins Bodetal am vorletzten Tag. Die Bode ist ein Fluss, der gigantische Schneisen in die Landschaft geschlagen hat und um den sich recht hohe Berge mit Namen wie „Hexenberg“ oder „Teufelsberg“ auftürmen. Ebenjene kletterten wir eifrig hoch und bestaunten am Ende stolz, wie weit oben wir doch waren und wie schön die Natur sein kann. Eben ein Vorteil der Abgeschiedenheit, da kann man schon mal den schlechten Handy-Empfang vergessen.

Außerdem stellte ich fest, dass die Gruppe echt zusammengewachsen war und man sich immer besser kannte. Dieses „Immer-besser-kennen“ wurde am letzten Abend noch einmal intensiviert, als alle gemeinsam am Lagerfeuer saßen und selbst gemachte Pizza aßen, die im eigens zu Anlage gehörenden Lehmofen gebacken worden war.

Im Schein des Lagerfeuers und seiner wohligen Wärme entwickelten sich interessante Gespräche und man gewann die Erkenntnis, dass das Klischee, alle FÖJler seien nur typische Ökos, überhaupt nicht tragbar ist. Die anderen Teilnehmer hatten viele gleiche Interessen und es tat gut, auch mal über normale Themen zu sprechen und nicht ständig zu überlegen, wie man das schwierige Unterfangen angeht, den Menschen auf der Welt begreifbar zu machen, jetzt zu handeln und die Erde mit eigenem Tun „zu retten“. Mit welchen Aktionen, an denen auch ich teilnahm, dies möglich ist, lest ihr demnächst hier!

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