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Freiwilliges Ökologisches Jahr

Morgendlicher Wettlauf

Er stößt die Tür nach draußen auf. Die Kälte schlägt ihm hart ins Gesicht. Er geht die Termine des Tages durch und überlegt, was alles zu machen sein wird. Der Kragen seines Mantels wird noch einmal gerichtet, dann steigt er, wie jeden Morgen, die Treppen zur Brücke empor.

Oben angekommen beschleunigt er seine Schritte. „Verdammt ist das kalt, der Winter scheint nun da zu sein “, denkt er, weiter voranschreitend. Ein Blick auf die Uhr verrät die Zeit: neun Uhr und siebenundzwanzig Minuten. Noch genug Luft bis zum Arbeitsbeginn.

Er blickt auf den Weg vor sich. Noch ein gutes Stück bis zur S-Bahn-Station. Er guckt nach links, noch nichts zu sehen. Ein Stück weiter wirft er einen erneuten Blick nach links auf die Gleise, die zum Bahnhof führen. Dann sieht er, was er sich erhofft, aber auch befürchtet hatte. Wie eine Raupe schlängelt sie sich durchs Gleisbett. Die nahende S-Bahn auf dem Weg zu seinem Bahnhof … Ein Blick nach vorn, der Weg scheint zu weit, soll er es wagen? Er sprintet los, ja, er wagt den Wettlauf. Riskiert die erschöpfende Wirkung des Sprints. Noch knapp fünfzig Meter, zwanzig, dann die Treppe nach unten aufs Gleis. Die S-Bahn spuckt gerade die aussteigenden Fahrgäste aus. Er hetzt die Stufen hinab, hört das vernichtende Signal „Zurückbleiben bitte!“, gibt noch einmal alles. Mit einem Riesen-Satz schafft er den Sprung in den Wagon …

Diesmal hat er gesiegt beim Wettlauf gegen die Raupe.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 14, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 14, 2010

FSJ in Nicaragua

San Juan del Sur

Unser nächstes Ziel war San Juan del Sur. Während es vor einigen Jahren noch einem verschlafenen Fischerdörfchen am Pazifik glich, gilt es heute als eine der größten touristischen Attraktionen Nicaraguas. Aber wir hatten Glück. Da wir nicht in der Hochsaison ankamen, waren weit und breit keine Touristen zu sehen, sodass wir die Strände ganz für uns hatten.

Die meiste Zeit verbrachten wir am Strand und lasen, aber wir machten auch einen Ausflug zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man das ganze Städtchen und seine verschiedenen Buchten betrachten konnte. Es war einfach umwerfend! Das Wasser türkisfarben, der Strand weiß und dazu noch Kokospalmen, die sich im Winde wiegten …

An unserem letzten Tag beschlossen wir, noch eine weitere Bucht kennen zu lernen, “Playa de las Maderas”. Unsere freundliche Hotelbesitzerin hatte uns erzählt, dass dies einer der schönsten Strände der ganzen Pazifikküste sein sollte, zu dem Surfer aus aller Welt kämen. Und wir wurden nicht enttäuscht. So konnten wir im Schatten der Palmen einige Surfer bewundern, die auf meterhohen Wellen zu reiten schienen und natürlich ließen, auch wir uns die Möglichkeit nicht entgehen, an einem so schönen Strand zu baden.

 

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 13, 2010
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 13, 2010

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Am Ende bleibt die Unsicherheit (Teil 2)

Nachdem wir also äußerst kompetent und professionell von der Pro-Atom-Seite informiert wurden, führte uns unser Trip nach Gorleben zur anderen Seite der Meinung.

Wir trafen uns in einem Gasthof mit einem Vertreter der Bürgerinitiative gegen Castor-Transporte und Atomkraft. Sein Vortrag war (verständlicherweise) in punkto Professionalität nicht mit dem vorherigen zu vergleichen, er punktete eher über die emotionale Schiene. Denn so sicher und unschädlich die Castor-Transporte auch sein mögen, die Atomkraft an sich ist das Übel. Warum betreibt man eine Energieform, die beispielsweise noch immer keine Endlagerstätte für ihren Müll gefunden hat?

Fakt ist, dass es viele Contras gegen Atomkraft gibt und es somit verständlich ist, dass sie nicht jeder uneingeschränkt befürwortet. So fühlte ich mich auch nach dem Seminar und dem Besuch in Gorleben wieder einmal unsicher. Noch ist in Deutschland nichts passiert, scheinen die Castor-Transporte also sicher zu sein. Doch für wie lange noch?

Die Unsicherheit bleibt allgegenwärtig, sie macht Angst, aber auch Mut, neue Energieformen zu fördern. Die erneuerbaren Energieträger sind unsere Zukunft und ihr Ausbau muss weiter forciert werden. Denn nur sie garantieren zweierlei: Einen geringen CO2-Ausstoß und keinen atomaren GAU.

Autor: Leon  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jan 10, 2010
Autor: Leon
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jan 10, 2010