interaktiv

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Am Ende bleibt die Unsicherheit (Teil 2)

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

10.01.2010

Nachdem wir also äußerst kompetent und professionell von der Pro-Atom-Seite informiert wurden, führte uns unser Trip nach Gorleben zur anderen Seite der Meinung.

Wir trafen uns in einem Gasthof mit einem Vertreter der Bürgerinitiative gegen Castor-Transporte und Atomkraft. Sein Vortrag war (verständlicherweise) in punkto Professionalität nicht mit dem vorherigen zu vergleichen, er punktete eher über die emotionale Schiene. Denn so sicher und unschädlich die Castor-Transporte auch sein mögen, die Atomkraft an sich ist das Übel. Warum betreibt man eine Energieform, die beispielsweise noch immer keine Endlagerstätte für ihren Müll gefunden hat?

Fakt ist, dass es viele Contras gegen Atomkraft gibt und es somit verständlich ist, dass sie nicht jeder uneingeschränkt befürwortet. So fühlte ich mich auch nach dem Seminar und dem Besuch in Gorleben wieder einmal unsicher. Noch ist in Deutschland nichts passiert, scheinen die Castor-Transporte also sicher zu sein. Doch für wie lange noch?

Die Unsicherheit bleibt allgegenwärtig, sie macht Angst, aber auch Mut, neue Energieformen zu fördern. Die erneuerbaren Energieträger sind unsere Zukunft und ihr Ausbau muss weiter forciert werden. Denn nur sie garantieren zweierlei: Einen geringen CO2-Ausstoß und keinen atomaren GAU.

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