interaktiv

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Möhrenpower fürs Klima! (Teil 2 von 4): Der Gewinnerladen

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

09.03.2010

Nachdem wir anhand des Internets eine Auswahl an möglichen Kandidaten für den Carrotmob ausfindig gemacht hatten, zogen wir los, um ihnen im persönlichen Gespräch von der Idee zu erzählen und sie zu überzeugen, mitzumachen.

Vierzehn blumige Geschäfte später und um einige Erfahrungen reicher (Beispiel: ein rekordverdächtiger Zehn-Sekunden-Aufenthalt in einem Laden, in dem die Besitzerin „Keen Interesse!“ hatte, obwohl wir noch nicht mal dazu kamen, ihr von dem Carrotmob-Prinzip zu berichten … der Inbegriff der sturen Ablehnung) fing das Warten an. Das Warten auf die Angebote der Geschäfte.

Eine Woche hatten wir den Läden Zeit gegeben, die Angebote abzugeben, sie nutzten sie voll aus … Erst am letzten Tag der Frist bekamen wir das Sieger-Angebot per Mail zugeschickt, doch das konnte sich auch sehen lassen: Sagenhafte 56 Prozent des Umsatzes, der an dem Tag erwirtschaftet wird, bot ein Blumenladen, um diesen Betrag dann wieder in energieeffiziente Maßnahmen im Laden zu investieren. Ein weiterer Vorteil: Der Laden ist sehr schnell von unserem Büro aus zu erreichen. Nach einem kurzen Telefonat mit der Inhaberin machten wir einen Termin aus, bei dem wir Näheres mit ihr besprechen wollten.

Wir redeten auch über den Ablauf des Tages und wann wir mit dem Energieberater vorbeikommen konnten. Denn jetzt hatten wir zwar einen Laden, aber die meiste Arbeit kam noch auf mich und die anderen zu. Die Überstunden waren vorprogrammiert, und womit ich diese verbrachte, lest ihr im nächsten Teil!

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