interaktiv

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Feind mit zwei Buchstaben

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

19.04.2010

Mal angenommen, alles läuft wie am Schnürchen. Man findet den optimalen Studiengang, der wirklich alles beinhaltet, was man sich wünscht. Die Stadt, in der er angeboten wird, ist die Lieblingsstadt und sogar im „ZEIT-Ranking“ schneiden die Uni und der Studiengang überall gut ab. Freu‘ dich dann ja nicht zu früh, denn es gibt da noch ein klitzekleines Detail, das einem die Freude gehörig vermiesen kann.

Es nennt sich N.C. und ist ohne Zweifel für viele ein Horror, mal diejenigen ausgenommen, die es doch tatsächlich geschafft haben, ein Abi mit 1,0 zu machen (schämt euch!). Dieser N.C. taucht immer dann mit dem falschen Wert auf, wenn man sich gerade in einen Studiengang verliebt hat. Dann steht er da in einer trostlosen Liste und säuselt dir mit einem fetten Grinsen: „Oooch schaaade –leider 1,5“ ins Gesicht. Zack, das sitzt! Hoffnung gestorben! Das ABI war leider zu schlecht! Ist das gerecht? Sollten nicht vielmehr andere Sachen als Aufnahmekriterium dienen?

Es ist doch unfair, dass jemand, der ein 2,2-Abitur gemacht hat, nur nicht in den Studiengang kommt, weil er in der Schule kein Integral berechnen konnte und deshalb seine Mathenote mies war, die er für „Politikwissenschaften“ sowieso nicht benötigt. Mehr Aufnahmegespräche, die mit einer höheren Relevanz einfließen, das wäre meines Erachtens die Lösung.

Aber all das Jammern hilft nichts. Man muss stark bleiben und dem Feind ins Auge blicken. Außerdem gibt es da ja noch die Mutmacher: Nachrück- und Losverfahren sowie ein paar andere Studiengänge. ;-)   

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