zum Inhalt

Kopfbereich

interaktiv

Hauptbereich

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Rein damit ins Internet — oder doch nicht? (Teil IV)

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

10.06.2010

Nach diesen wertvollen Tipps aus dem Munde von zwei Journalisten, die es geschafft hatten, bereicherte noch mehr Expertenwissen den Presseraum des Sportclubs. Die zwei für den SC Freiburg zuständigen Redakteure der Zeitschrift „kicker“ statteten uns einen Überraschungsbesuch ab. Auch sie hatten ähnliche Viten vorzuweisen und berichteten über ihren Job. Dieser unterscheidet sich von dem des Freiburger Journalisten insofern, dass ihr Magazin nur zweimal in der Woche erscheint. Das kann positiv aber auch hinderlich sein.

Als besondere Herausforderung sahen beide das Onlinezeitalter. Jede Zeitung und auch jeder Verein hat heutzutage eine Online-Präsenz, die natürlich aktuell sein muss und die Wünsche der Fans erfüllen soll. Gerade für den „kicker“ stellt sich allerdings immer wieder die Frage, was sie online stellen oder lieber exklusiv im Magazin abdrucken, um mehr Leser zu generieren. Die Gefahr besteht nämlich darin, dass eine brisante Story nicht lange genug geheim gehalten werden kann und sie eine andere Zeitung wegschnappt. Stellt man sie also doch lieber gleich ins Netz und verzichtet auf bessere Verkaufszahlen?

Neben dieser Problematik gibt es aber auch grundsätzliche Gefahren in diesem Beruf. Jedes, durch Informanten im Verein aufgeschnappte Gerücht muss zunächst überprüft werden, bevor es publiziert werden kann. Keinesfalls darf man sich benutzen lassen, um einseitige Interessen zu bedienen. Da der „kicker“ zudem immer Montags nach dem Spieltag der Bundesliga erscheint und die Fußballbegeisterten der Nation zu dem Zeitpunkt schon alle möglichen Berichte im Fernsehen verfolgt haben, müssen die Redakteure neue Aspekte herausstellen und eine neue Geschichte erzählen können.

Das waren spannende Einblicke in diese Branche und deren Herausforderungen. Einer von denen, die Woche für Woche den Stoff für diese Berichte liefern, betrat anschließend den Raum. Der Fußballprofi Heiko Butscher, Kapitän des SC Freiburg.

Was er zu berichten hatte, und wie mein Fazit zu dem Tag in Freiburg ausfällt, lest ihr im nächsten Blog

Diesen Artikel teilen