interaktiv

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Der letzte Monat bricht an ?

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

03.08.2010

Man guckt dreimal auf den Kalender, um wirklich sicher zu sein, dass man sich nicht täuscht. Nein, tatsächlich, da steht August 2010. Irre – vor fast exakt einem Jahr zog ich nach Berlin und habe meine erste eigene Wohnung mit meiner Freundin bezogen. August bedeutet auch, dass der letzte Monat meines FÖJs gekommen ist. Zeit, Bilanz zu ziehen und zu überlegen, was mir das Jahr an positiven und negativen Dingen gebracht hat.

Die Einsatzstelle und die tägliche Arbeit

War es am Anfang noch ein wenig holprig losgegangen, so hatte ich dann doch schnell meine Aufgaben gefunden und gerade zum Ende hin eine Menge zu tun. Es hat Spaß gemacht, zu planen, zu koordinieren und selbst auszuführen. Zu schreiben, kreativ zu sein und neue Menschen kennen zu lernen. Mein Büro wird mir fehlen, das weiß ich jetzt schon. Die Atmosphäre, das gemeinsame Kochen und über Aufgaben nachdenken, das hat zusammengeschweißt.

Was ich in diesem einen Jahr gelernt habe

Das sind zunächst ganz einfache, aber doch so wichtige Dinge: Wie etwa die erste eigene Wohnung haben und alles selbstverantwortlich regeln oder den alltäglichen Arbeitsrhythmus kennen lernen. Dann natürlich inhaltliche Sachen wie Öffentlichkeitsarbeit oder Projekte planen und beispielsweise über Konsum nachdenken oder Ernährung.

Ich habe ohne Frage meinen Horizont erweitert und das FÖJ zu machen, bereue ich in keiner Weise. Es hat mir so viel gebracht, dass ich es ohne Wenn und Aber jedem weiterempfehlen würde.

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