interaktiv

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Racing Tour aufs weißrussische Land

Autor:
Leon

Rubrik:
auszeit nach dem abi

20.09.2010

Minsk hatten wir nun grob erkundet und die Arbeit des gastgebenden Instituts BELRAD kennen gelernt. Am nächsten Tag stand ein Ausflug ins ländliche Weißrussland an. Dass man dabei das Wort „Ausflug“ durchaus wörtlich nehmen durfte, lag an der grenzwertigen Interpretation von „Auto fahren“ unserer drei Minibus-Fahrer. Die scherten sich eher wenig um geltende Regeln oder die Anschnallpflicht, von der wir Mitfahrer aufgrund fehlender Gurte sowieso nicht Gebrauch machen konnten. Rechts überholen, die Kurve auf der Gegenfahrbahn nehmen oder knappe Überholmanöver – es gab nichts, was sie ausließen. All das natürlich mit völlig überhöhter Geschwindigkeit, sodass man das eine oder andere mal lustig durch die Luft flog.

Glücklich, diese „Racing-Fahrt“ heil überstanden zu haben, stiegen wir am Zielort Komarowo aus. Dieses kleine Dorf, idyllisch gelegen in der Nähe des Narotschsees, verfolgt eine nachhaltige Energie-Strategie. Mit einem Wasserkraftwerk und einigen Solarzellen wird der Strom für alle Straßenlaternen des Dorfes erzeugt. Das ist natürlich ein sehr beschaulicher Ansatz – aber es ist immerhin einer. Trotzdem waren wir ein wenig von der kleinen Dimension dieses Projektes enttäuscht. Nach einer kulinarischen Stärkung ging es dann weiter zum nächsten Projekt, welches sehr viel interessanter sein sollte.

Nach einer erneuten „Formel 1-Fahrt“ auf weißrussisch erreichten wir ein weiteres kleines Dorf. Hier lernten wir einiges über die beeindruckende Arbeit der Initiative Heim-statt-Tschernobyl. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

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