interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Routine

Autor:
Andreas

Rubrik:
auszeit nach dem abi

10.04.2008

Habe heute bemerkt, wie sehr sich die Routine eingefleischt hat. Alles was mir in den ersten Wochen Angst gemacht hat oder wo ich unsicher war, geht mir mittlerweile mehr als locker von der Hand. Zum Beispiel Buchungen: In den ersten Wochen war das immer eine heikle Sache, ich habe fast 15 Minuten gebraucht, um was ganz simples einzugeben, auszudrucken usw. Mittlerweile mache ich das innerhalb von 2 bis 3 Minuten praktisch im Schlaf. Auch Dachführungen kann ich schon fast auswendig und weiß genau an welchen Stellen die Besucher lachen, schockiert oder erstaunt sind. Eigentlich ist mein gesamter Tagesablauf eine einzige Routine.

Der Vorteil ist klar: Ich und mein FSJ-Kollege sind schnell und zuverlässig geworden und in manchen Dingen wahrscheinlich sogar schneller und effektiver als die Sekretärin. Vor allem was die Datenbank angeht, haben wir mit die meiste Ahnung. Und nicht nur hier im Büro, sondern vermutlich sogar auch innerhalb der gesamten Museen der Stadt Nürnberg. Deshalb müssen wir auch öfters mal Adressen für andere Häusern eingeben und Verteiler erstellen usw. Der Nachteil ist: Es passiert kaum noch etwas, was uns irgendwie herausfordert. Klar kommt gelegentlich mal eine sehr knackige und komplizierte Buchung rein, zum Beispiel wenn ein Lehrer mit 150 Schülern an einer Geländebegehung und an Themengesprächen interessiert ist.

Auf jeden Fall hat mir das jetzt gezeigt, dass sich vermutlich bei jedem Job irgendwann eine gewisse Routine einstellt und man alles schon einmal gemacht hat. Da ich vorher ja noch nie richtig gearbeitet habe, ist das eine neue Erfahrung für mich. Ich denke eine sehr wichtige.

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