interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Ein paar Formalitäten

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

10.08.2011

So hatte alles angefangen. Von diesem Tag an war ich mit Luis Orozco in Kontakt, und meine Mutter fing langsam an, sich zu den organisatorischen Themen zu informieren. Ich war wirklich froh, dass sie mir das abnahm, denn ich steckte noch voll im Abistress.

Eines war natürlich das Thema Auslandskrankenversicherung, denn die regulären Reiseversicherungen decken kein ganzes Jahr ab, und das andere große Thema war, dass mir weiterhin das Kindergeld gezahlt werden würde. Das brauchte ein paar mehr Telefonate, aber dann war auch das geklärt. Ausschlaggebend war, dass mein FSJ zur Berufsorientierung diente. Wir legten der Kindergeldstelle eine Bestätigung vor, dass ich nach meiner Rückkehr ein Studium der Romanistik bzw. der Lateinamerikawissenschaften aufnehmen wollte. Dadurch, dass ich meinen Freiwilligendienst in San Carlos absolvieren würde, war klar und für den Arbeitgeber meiner Mutter kontrollierbar, dass ich nicht einfach nur ein Jahr herumreisen würde.

Während meiner Unterrichtsstunde berichtete ich aber nicht nur davon wie es ist, ein FSJ selbst zu organisieren, sondern erzählte den Schülern auch, dass es das Programm „weltwärts“ oder auch den Europäischen Freiwilligendienst gibt, über die viele meiner Freunde ein FSJ im Ausland absolviert hatten. Hier hat man den Vorteil, dass man das ganze Jahr über von der jeweiligen Organisation betreut wird. Es gibt verpflichtende Vor- und Nachbereitungsseminare, man lernt viele andere Freiwillige kennen, kann sich austauschen und man erhält die gesamten zwölf Monate finanzielle Unterstützung. Im Gegenzug dafür muss man sich einen Spenderkreis aufbauen, der einen Teil der anfallenden Unkosten deckt, und diesen regelmäßig per E-Mail über seine Tätigkeit vor Ort informieren.

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