interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Gastfamilie oder Freiwilligen-WG?

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

22.08.2011

Das klingt jetzt vielleicht alles etwas entmutigend, doch ich denke, dass es wichtig ist, dass man gut vorbereitet ins Ausland geht, sei es privat oder mit einer Organisation, und sich durchaus darüber im Klaren ist, dass nicht immer alles reibungslos verlaufen wird. Außerdem denke ich, ist sehr wichtig, dass man sich sowohl über die Kultur als auch über das Land an sich gut informiert. So würde ich jedem, der ein FSJ im Ausland macht, empfehlen, sich über die politische Situation zu informieren, Bücher aus dem entsprechenden Land zu lesen, sich (wenn möglich) mit Leuten, aus dem jeweiligen Land zu treffen und – wie ich finde, ganz wichtig – sich wenigstens die Grundkenntnisse der Amtssprache anzueignen.

Ein Junge aus der Klasse fragte mich, was ich ihm denn empfehlen würde: in einer Gastfamilie zu wohnen oder zusammen mit anderen Freiwilligen. Ich persönlich würde immer wieder in einer Gastfamilie wohnen wollen. Für mich überwogen klar die Vorteile. Natürlich muss man sich auch an die Regeln der Familie halten, gerät vielleicht auch hinein in familiäre Konflikte und besitzt nicht die Freiheiten, die man hat, wenn man mit anderen Freiwilligen in einer WG wohnt, doch glaube ich, dass man auf diese Art und Weise viel tiefer in die Kultur eintauchen kann und viel mehr über das Land und seine Leute erfährt. Wenn man hingegen mit anderen Deutschen zusammenwohnt, besteht die Gefahr, sehr unter sich zu bleiben und es ist oft schwieriger, Kontakte zu Einheimischen zu knüpfen. Doch ist das meine persönliche Meinung. Im Endeffekt muss das jeder für sich entscheiden.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.