interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Summer-School in Dänemark

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

14.10.2013

Der September war in diesem Jahr wirklich wunderbar! Ich hatte den ganzen Monat frei und Zeit für einen Ausbruch aus der Routine des letzten Jahres. So ging es für mich drei Tage nach meiner Rückkehr gleich weiter nach Dänemark.

Zusammen mit einer Gruppe von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern Europas nahm ich an der deutsch-dänischen Veranstaltung „Coss-Border European Summer on Separatism and Minorities in Europe“ teil. Diese Summer-School fand auf einer kleinen Insel im Süden des Landes statt. Sie war so klein, dass sie nur das Seminargebäude und unsere Unterkünfte beherbergte. Zu Fuß waren es von einer Seite bis zur anderen gerade mal fünf Minuten. Internet gab es nur über drei mobile Sticks, die unter den etwa 25 Personen gerecht verteilt werden mussten. Hört sich nach Inselkoller an?

Nein, von Inselkoll kann keine Rede sein. Es war eine absolut tolle, lehreiche und intensive Woche, in der ich viele spannende Menschen traf, viele interessante Gespräche führte und viel Input zum Separatismus erhielt. Zudem wurden wir in Sachen Verhandlungen, Etikette und Rhetorik geschult. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Teilen Europas genauso wie unsere Trainer. Besonders interessant fand ich die Gespräche mit zwei Katalanen über eine mögliche Separation ihrer Heimat von Spanien.

Nach einem dreitägigen Input übernahmen wir am vierten Tag die Rollen von Staatsoberhäuptern und Außenministern, um ein europäisches Spitzentreffen zu simulieren. Ich vertrat den spanischen Außenminister. In dem Treffen suchten wir nach Richtlinien für den Fall, dass eine Region ihre Unabhängigkeit erklärt und verabschiedeten am Ende der Sitzung tatsächlich einen Gesetzesentwurf.

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