interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Tagesauflug nach Brighton

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

06.11.2013

Zwischen Nieseln und Regen hat sich das Wochenende genähert. Zwei freie Tage, um aus dem Garten und dem kleinen Reigate im Süden Englands rauszukommen, wo ich bei einem älteren Ehepaar „wwoofe“. Und somit zwei Tage, um städtische Luft zu inhalieren, an die ich doch allzu gewöhnt bin.

Am Samstag setzte ich mich in den Zug, der mich zur steinigen Küste trug, direkt hinein in die Stadt Brighton. Früher war Brighton ein beschauliches Fischerdörfchen. Heute ist es einer der hippsten Orte Englands. Mein 80-jähriger Gastvater umschrieb es in etwa so: „In Großbritannien gibt es viele Orte mit Kathedralen, alt und ehrwürdig, Brighton, ja [zischender Atem] war niemals anständig.“ Ich war gespannt, was mich erwarten würde und ich wurde nicht enttäuscht.

Bereits im Zug fielen mir zahlreiche Personen in Sportkleidung auf. Sie alle waren auf dem Weg zum „Color Run“, bei dem auf die Teilnehmer des Laufes Farben gespritzt werden, die wie bunter Sand in der Luft wirbeln und die Kleidung vorübergehend einfärben.

Am Bahnhof traf ich einen Freund aus London. Zusammen liefen wir den Pier entlang, aßen fetttriefende „Fish & Chips“, bewunderten das Museum mit seiner kleinen Sammlung historischer Stücke und schauten in einige kleine Krämerläden. Das Leben pulsiert spürbar in dieser Stadt und stellt einen scharfen Kontrast zum beschaulichen Reigate dar. Ich wäre gerne noch einen Tag länger geblieben, doch da uns unser Couchsurfer leider kurzfristig absagte, nahmen wir kurzerhand dann doch den Zug am gleichen Abend zurück.

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