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Mein Freiwilliges Jahr

Weltwärts Aktion "Nachhaltiges Lernen"

Autor:
Anni

Rubrik:
orientieren

28.11.2013

Mein weltwärts-Jahr ist doch noch nicht so ganz vorbei. Jedenfalls nicht auf die Art und Weise wie ich dachte, denn viele Personen sprechen mich in diesen Tagen noch auf meine Erfahrungen bei Amnesty oder in der Lobbyarbeit an, suchen Rat und wollen Tipps für die Vorbereitung eines Auslandsjahres. Manche wollen auch einfach nur wissen, wie es mir gefallen hat.

Zudem habe ich im Rahmen eines Einführungstages für alle neuen Friedens- und Konfliktstudenten an unserer Universität einen Workshop zum Thema vorbereitet und konnte mich auf diese Weise einem größeren Publikum mitteilen. Dieser Workshop stand im Zeichen der von „weltwärts“ angedachten Aktion für nachhaltiges Lernen, welche nach Rückkehr der Freiwilligen im Herkunftsland durchgeführt werden sollte. Die Vorbereitung des Workshops hatte für mich zudem den positiven Effekt, über das Zusammenfassen von Eindrücken und Erfahrungen des vergangenen Jahres, wichtige Momente zu erinnern. Es ist tatsächlich sehr wichtig, sich Gedächtnisstützen zu bauen, denn viel Erlebtes gerät im Strudel der Zeit schnell in Vergessenheit.

Ein weiteres Plus bestand darin, Erfahrungen mit anderen Kommilitonen austauschen zu können. So erfuhr ich von interessanten Praktika und potenziellen Jobs. Ein ehemaliger Kommilitone, der jetzt für Gerhard Schröder Reden schreibt, sprach sehr treffend die Rolle des Networkings an, ein Aspekt, der mir auch bei Amnesty immer wieder begegnet ist und der in Deutschland leider nicht weniger relevant ist als in Mexiko (außer in der Wissenschaft, wie unsere Studiengangsleiterin betonte). Mal schauen, ob ich es im nächsten Frühjahr auch noch schaffe, ein kurzes Praktikum zu machen und meine Kontakte weiter auszubauen...

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