interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Plan B und C

Autor:
Andreas

Rubrik:
auszeit nach dem abi

04.08.2008

Mein eigentlicher Plan für die Zeit nach dem Freiwilligen Jahr besteht darin, einen Platz für den Studiengang "Multimedia und Kommunikation" an einer FH in der Region zu bekommen. Da es aber nicht ganz sicher ist, ob ich da genommen werde (oller N.C. und so) brauche ich noch einen Plan B. Mittlerweile gibt's sogar schon einen Plan C.

Der Plan B besteht in einem Praktikum bei der Diakonie Neuendettelsau im Pressereferat. Ich glaube, dass wäre eine ganz coole Arbeit. Ich wäre viel unterwegs, in ganz Deutschland und zum Teil auch in Osteuropa. Dort wo ein neuer Krankenhausflügel eingeweiht oder eine Spende übergeben wird, würde ich hinfahren und darüber schreiben und Bilder machen. Sonst wäre ich noch für die Mitarbeiterzeitung und für die Spenderinformationen zuständig. Ich hätte bestimmt ordentlich zu tun und könnte sogar richtig viel eigenständig arbeiten, da das Team recht klein ist.

Das Vorstellungsgespräch ist eigentlich ganz gut verlaufen. Nette Chefin. Ich schätze mal, die gehen nach Sympathie, da ich keinerlei Tests oder ähnliches machen musste. Meiner Meinung nach habe ich einen ganz guten Eindruck hinterlassen. Das einzige Problem an der ganzen Sache ist, dass die Büroräume in Neuendettelsau sind. Und Neuendettelsau ist auf der Karte der Öffentlichen Verkehrsmittel nahezu ein blinder Fleck. Von meinem Wohnort aus bräuchte ich gut eineinhalb Stunden. Aber ich würde die Benzinkosten erstattet bekommen. Das ist ja schon mal was. Das Gehalt, das ich sonst noch erhalten würde, ist nicht gerade opulent, aber bei welchem Praktikum bekommt man schon Geld? Insofern wäre das eine klasse Alternative zum Studium, zumal ich mit diesem Praktikum danach hundertprozentig an der FH genommen werden würde.

Sollte Plan B nicht klappen, tritt wohl Plan C ein. Der ist noch etwas dürftig muss ich zugeben. Ich werde mich dann wohl für irgendwas ohne N.C. an der nächstgelegenen Uni bewerben. Für was ist noch unklar. Vielleicht Germanistik oder Nordische Philologie oder Theater- und Medienwissenschaft oder so was in der Art. So richtig das Traumstudium ist nicht dabei, aber es ist besser als nichts und es ist beruhigend mehrere Notfallpläne in petto zu haben. Und wenn man sich auf eine Region festlegt, dann muss man eben mit dem leben, was angeboten wird. Wechseln könnte ich ja auch noch.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was dabei jetzt rauskommen wird. Von der FH bekomme ich wahrscheinlich Mitte August Bescheid, von der Diakonie innerhalb dieser Woche.

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