interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Mein neues FSJ-Projekt

Autor:
Franziska

Rubrik:
orientieren

25.11.2015

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) „Kultur“ hat zwei wichtige Besonderheiten, durch die es sich von einem anderen FSJ´s unterscheidet. Erstens: Im Laufe des Jahres darf jeder Freiwillige ein eigenständiges Projekt betreuen, dass er oder sie sich selbst aussuchen kann. Ich stehe mit der Planung für mein FSJ-Projekt noch in den Startlöchern und möchte noch nicht allzu viel verraten. Doch so viel kann ich schon sagen: Es wird eine Veranstaltung werden. Zweitens: Ich muss insgesamt 25 sogenannter Bildungstage ableisten. 20 davon werden schon durch die Seminarfahrten abgedeckt, die vier Mal im Jahr stattfinden. Die übrigen fünf Bildungstage darf ich aus verschiedenen Seminaren, die das Kulturbüro Rheinland-Pfalz anbietet, frei auswählen.

Einen dieser frei wählbaren Bildungstage habe ich bereits abgeleistet. Das Seminar, das ich besucht habe, hat sich mit öffentlichen Kulturförderungen beschäftigt. Klingt langweilig? Dachte ich zuerst auch. Aber um eine Veranstaltung durchzuführen, brauche ich natürlich Geld und bin deswegen auf Förderung angewiesen. Letztendlich war das Seminar alles andere als langweilig. Ich war ziemlich überrascht darüber, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, Kulturförderungen zu beantragen. Gelernt habe ich, wie ich Stiftungen und Förderämter von meiner Idee überzeugen kann, worauf bei meiner Kalkulation zu achten ist und wie ein ordentlicher Kosten- und Finanzierungsplan aussehen muss. Diese Informationen sind nicht nur für mein Projekt nützlich, sondern auch später im Beruf, falls ich mich dazu entscheide, in der Kulturarbeit zu bleiben. Außerdem habe ich in Gesprächen mit anderen Seminarteilnehmern viele Anregungen und jede Menge Zuspruch für meine Veranstaltung bekommen, sodass ich mich mit einigen neuen Ideen auf den Heimweg machen konnte.

Natürlich wird es ein ganzes Stück Arbeit, mein FSJ-Projekt so durchzuführen, wie ich es mir vorstelle. Momentan beschäftige ich mich noch mit der Frage nach einem Datum und den passenden Räumlichkeiten für meine Veranstaltung. Erst wenn das fest steht, kann ich mit der restlichen Planung weiter machen. Trotzdem fühle ich mich durch das Seminar um einiges besser vorbereitet auf das, was in den kommenden Wochen und Monaten noch auf mich zukommen wird.

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