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Mein Freiwilliges Jahr

Letzte Male

Nachdem ich in den vergangenen drei Wochen Urlaub hatte, arbeite ich nun wieder – und kann meine verbleibenden Tage hier im Kulturbüro an den Händen abzählen. Mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur neigt sich dem Ende zu. Das wird mir besonders dadurch bewusst, dass ich momentan viele Dinge, die zu meinem Arbeitsalltag gehören, zum letzten Mal mache: ein letztes Mal bei einer Veranstaltung dabei sein, an deren Planung ich von Anfang an beteiligt war. Ein letztes Mal mit den Kollegen zum Schnitzeltag in der Kantine gehen. Ein letztes Mal Urlaub beantragen, um die Überstunden auf meinem Zeitkonto abzufeiern. Ein letztes Mal das FSJ-Gehalt auf meinem Kontoauszug sehen.
Trotzdem gibt es bis Ende August noch einiges zu erledigen. Zum Beispiel muss ich meine angefangenen Projekte und Aufgaben fertig machen. Außerdem steht noch ein Treffen mit der Freiwilligenvertretung, in der ich mich engagiert habe, an. Und natürlich muss ich meinen Schreibtisch endlich einmal richtig aufzuräumen, um Platz für meine Nachfolgerin zu machen. Für meinen letzten Arbeitstag habe ich noch eine kleine Feier geplant und meine Kollegen, mit denen ich in den letzten zwölf Monaten zusammengearbeitet habe, eingeladen. Auch dafür muss ich noch ein paar Vorbereitungen treffen.
Obwohl ich mich mit sehr großen Schritten dem Ende meines Freiwilligendienstes nähere, ist die Vorstellung, bald nicht mehr im Kulturbüro zu arbeiten, noch ein bisschen surreal. Ich habe mich sehr an den Arbeitsalltag und meine Kollegen gewöhnt, sodass mir der Abschied sicher nicht leicht fallen wird.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 18, 2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
Aug 18, 2016

Mein Freiwilliges Jahr

Oberstadt versus Südstadt

Nachdem ich mich erfolgreich an der Universität in Marburg eingeschrieben hatte, musste ich mich auf die Suche nach einer Bleibe machen. Ich hatte versäumt, mich auf die Warteliste des Wohnheims setzen zu lassen und ganz alleine wollte ich nicht wohnen. Also kam für mich nur eine WG in Frage. Dank sozialer Netzwerke und ein bisschen Geduld war es zum Glück nicht allzu schwer, Inserate zu finden.
Nach mehreren Besichtigungen konnte ich dann allerdings gleich zwei WGs ausschließen. Bei der einen handelte es sich um eine Kellerwohnung ohne viel Tageslicht und in der anderen wurde nur etwas zur Zwischenmiete frei. Dafür kamen zwei andere WGs in die engere Auswahl. Als ich schließlich von beiden WGs eine Zusage bekam, stand ich vor der Qual der Wahl. Die eine Wohnung lag mitten in der Marburger Oberstadt, die andere in der etwas ruhigeren Südstadt. Wie das immer so ist, hatten beide Wohnungen Vor- und Nachteile, weswegen es mir nicht leicht fiel, mich zu entscheiden. In der Oberstadt könnte ich mitten in der Fußgängerzone in einem schönen Altbauhaus wohnen. Das bedeutet einerseits, dass sämtliche Bars und Restaurants direkt vor der Haustür wären, aber andererseits auch, dass ich mich von nächtlicher Ruhe verabschieden musste. Die Südstadt hingegen liegt etwas ruhiger und trotzdem noch zentral, ist aber eben nicht das Herz Marburgs.
Letztendlich habe ich mich für die ruhigere Wohnung entschieden. Da Marburg keine Großstadt ist, kann ich mit dem Fahrrad trotzdem alles innerhalb weniger Minuten erreichen.
Schon im September werde ich umziehen. Ich bin schon sehr gespannt auf das WG-Leben!

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 5, 2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
Aug 5, 2016

Mein Freiwilliges Jahr

Einschreibung leicht gemacht?

Ich hätte frühestens im August mit Zu- oder Absagen der Universitäten gerechnet, an denen ich mich für das Wintersemester beworben habe. Umso überraschter war ich, als ich vor ein paar Wochen einen Brief von der Philipps-Universität in Marburg bekam. Ich hatte mich für das Studienfach Sozialwissenschaften beworben und eine Zulassung erhalten! Innerhalb von zwei Wochen musste ich mich einschreiben. Die Bescheide der anderen Hochschulen konnte ich also nicht mehr abwarten, aber da Marburg von Anfang an ganz oben auf meiner Prioritätenliste stand, musste ich nicht lange überlegen. Ich überwies den Semesterbeitrag und schickte alle geforderten Unterlagen an das Studierendensekretariat – zumindest dachte ich das.
Als ich mich kurz darauf noch einmal im Bewerberportal einloggte, bemerkte ich, dass ich noch ein weiteres Formular hätte ausdrucken, unterschreiben und mitschicken müssen. Zusätzlich stellte ich fest, dass ich einen Nachweis für meine Englischkenntnisse auf Niveau B1 erbringen musste. Ich hatte seit der fünften Klasse Englischunterricht, in der Oberstufe Englisch-Leistungskurs und eine Zeit lang als Austauschschülerin eine amerikanische High School besucht, doch zählte das als Nachweis? Laut diversen Internetforen war es unbedingt notwendig, einen offiziellen Test abzulegen. Ich geriet kurz in Panik, bis mein Papa schließlich auf der Homepage der Universität herausfand, dass in meinem Fall das Abiturzeugnis ausreichte.
Als ich wenige Tage nach der Einschreibefrist eine E-Mail bekam, in der stand, dass ich nun offiziell Marburger Studentin bin und mein Studentenausweis per Post auf dem Weg zu mir ist, war ich erleichtert. Jetzt konnte ich auf Wohnungssuche gehen!

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 22, 2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
Jul 22, 2016