interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Mit Vollgas ins neue Jahr!

Autor:
Lydia

Rubrik:
orientieren

11.01.2018

Auch im neuen Jahr musste ich am Ball bleiben, was meine Zeit nach dem FSJ anging. Mein Freiwilligenjahr läuft noch ein paar Monate – was mache ich dann? Ich möchte weiterhin Medizin studieren, aber was, wenn ich wieder nicht zugelassen werde? Also schrieb ich wieder Bewerbungen, zum einen für ein paar Ausbildungsstellen zur Notfallsanitäterin überall in Deutschland, zum anderen für Ausbildungen im Pflegebereich bei uns im Krankenhaus. Immerhin habe ich dort ja schon viel Praxiserfahrung gesammelt – vielleicht erhöht das meine Chancen.
Außerdem lernte ich fleißig für den Test für medizinische Studiengänge sowie den HamNat, den Auswahltest für medizinische Studiengänge der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich zu Letzterem zugelassen werde, möchte ich mich schon vorbereiten, denn die Einladung erfolgt wenige Tage vor dem Test, da bleibt nicht mehr viel Zeit zum Üben.
Das ganze Bewerben und Lernen erinnert mich stark an mein letztes Schuljahr. Damals dachte ich, dass genau diese Phase irgendwann ein Ende hat. Und gefühlt habe ich mich gar nicht weiterentwickelt, immerhin kreisen genau die gleichen Fragen in meinem Kopf wie vor einem Jahr – einzig das Wort „Abi“ wurde durch das Wort „FSJ“ ersetzt. Was mache ich nach meinem FSJ? Welchen Weg soll ich gehen? Ich muss zugeben, diese Ungewissheit ist echt frustrierend. Während meine Freunde nach dem Abi alle schon eine Ausbildung bekommen haben oder studieren, wird bei mir noch eine gewisse Zeit vergehen, bevor ich diese Fragen endlich beantworten kann.
Aber ich weiß, dass sich das FSJ lohnt, denn ich lerne viele neue Dinge eines Krankenhausalltags kennen. Ich bin ein sehr zielstrebiger Mensch und wenn ich etwas erreichen will, muss ich eben auch durch diese Zeit durch. Klar, ich könnte auch einfach irgendetwas anderes studieren. Aber warum eine Sache halbherzig tun, wenn doch die volle Leidenschaft dabei sein kann? Ich möchte auch später nicht in einem Beruf arbeiten, der mir keine Freude bereitet. Und was wäre das Leben ohne Hindernisse, die wir bewältigen müssen? Das wäre ja langweilig!

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