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Mein Freiwilliges Jahr

#TMS2018 – ich war dabei!

Autor:
Lydia

Rubrik:
orientieren

04.06.2018

Es ist vollbracht! Als ich um 16.30 Uhr den Testraum verlasse, habe ich endlich den TMS (Test für medizinische Studiengänge) hinter mich gebracht. Schon 2017 habe ich daran teilnehmen wollen, mich dann aber einen Tag davor dagegen entschieden, weil ich wegen des Abiturs gar nicht zum Vorbereiten gekommen war. Umso größer ist der Stein, der mir jetzt vom Herzen fällt!
Der TMS ist eine Möglichkeit seine Abiturnote aufzubessern, wenn man keinen 1,0- Schnitt hat, aber dennoch Medizin studieren möchte. In insgesamt neun Untertests werden unter anderem Fähigkeiten wie Konzentration, Logikverständnis oder Merkfähigkeit geprüft. Für jeden Test gibt es ein bestimmtes Zeitfenster – und einen unüberwindbaren Berg an Aufgaben. Der Test ist nämlich so konzipiert, dass gar nicht alle Aufgaben bewältigt werden können – in der Regel schafft man nur die Hälfte.
In diesem Jahr stellte ich mich nun dem TMS und war damit nicht alleine: Meine beiden FSJ-Kolleginnen nahmen auch teil. Wir hatten uns gemeinsam vorbereitet und gegenseitig beruhigt, wenn einer nervös wurde.
Um 8 Uhr ging es los. Ich musste mich bei der Testaufsicht anmelden, bekam ein hübsches Armbändchen und gab meine Sachen, die ich nicht für den Test nutzen durfte, an der Garderobe ab. Und dann hieß es warten. Bei über 500 Teilnehmenden alleine an meinem Testort, dauerte die Registrierung knapp zwei Stunden. Dann wurden wir in den Testraum gelotst und durften loslegen.
Bereits im Vorfeld hatte ich mich genau mit den einzelnen Testteilen auseinandergesetzt und wusste, was auf mich zukommt, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Schlag auf Schlag folgte Test auf Test und nach der Mittagspause brachte ich den zweiten Prüfungsteil hinter mich. Ich war so erleichtert!
Der Test war schwerer als die Trainingsaufgaben, mit denen ich geübt hatte, aber darauf hatte ich mich bereits eingestellt. Wie gut ich abgeschnitten habe, kann ich nicht einschätzen. Schließlich hängt der Test nicht alleine von meinem Ergebnis, sondern auch von dem der anderen Teilnehmer ab. Ende Juni bekomme ich Rückmeldung – bis dahin werde ich mich jetzt mit allem anderen beschäftigen, nur nicht mehr mit dem TMS!

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