interaktiv

Mein Freiwilliges Jahr

Sturm

Autor:
Laura

Rubrik:
orientieren

19.02.2020

Auch wenn es bei uns im Winter nicht all zu viel zu tun gibt in der Einsatzstelle sorgt das Wetter für Abwechslung und Arbeit.
Natürlich blieben auch wir nicht vor dem Sturm verschont, der kürzlich in ganz Deutschland wütete. Zum Glück gibt es bei uns keine Schäden zu verzeichnen und so gab es für uns nur Einschränkungen während der Arbeit. Das Frühstück wurde etwas nach hinten verlegt, so dass wir so schnell wie möglich mit der Stallarbeit fertig werden konnten. Schließlich stehen auch die Pferde bei so einem Unwetter lieber im trockenem und warmen, als auf freiem Felde. Auch wir lernten das warme Haus und die Möglichkeit drinnen zu sitzen zu schätzen, nachdem wir draußen bei Regen und Sturm waren. Der Vorteil des Wetters war, dass wir nur das nötigste erledigen mussten und den Rest des Tages gemeinsam mit Gesellschaftsspielen verbringen konnten, was jedem viel Spaß machte. Innerhalb der Sturmtage hatten wir jede mögliche Wettersituation, von Schneesturm bis zu blauem Himmel und Sonnenschein, weshalb wir viele Entscheidungen über die zu erledigende Arbeit sehr spontan treffen mussten.
Ansonsten lerne ich es soeben sehr zu schätzen einmal absolut nichts mit Prüfungsstress zu tun zu haben, im Gegensatz zu vielen Freunden, die nun ihre erste Prüfungsphase im Studium haben. Der Gedanke, dass es mir in einem Jahr genauso gehen wird ist doch etwas abschreckend. Aber es lässt sich nicht vermeiden und jede Prüfung geht vorüber. Momentan kann ich mich ja noch über meine Freiheit freuen und darüber, dass ich nichts lernen muss, wenn ich nach Hause komme und somit mehr Zeit für anderes habe.

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