interaktiv

FSJ im Ausland

Ein ganz normaler Tag (Teil 3)

Autor:
Esther

Rubrik:
auszeit nach dem abi

27.03.2009

Nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zu meiner besten Freundin Ruth. Dreimal wöchentlich gebe ich ihr zwei Stunden Deutschunterricht. Wenn wir fertig sind, bleibe ich noch eine Weile, um ihr beim Kochen zu helfen. Reis mit Bohnen natürlich. Nachdem wir die Bohnen aus ihren Schoten herausgeholt und geputzt haben, werden sie im Hinterhof über offenem Feuer gekocht, um Gas zu sparen. Ruth arbeitet bei ihrer Tante als eine Art Haushaltshilfe. Sie kocht, putzt, wäscht und passt auf ihre kleine Cousine auf. Dafür verdient sie im Monat rund 16 Euro.

Wieder zu Hause, fange ich an, meinen Unterricht vorzubereiten, zu dem ich dann - wie gewohnt - eine halbe Stunde zu spät erscheine. Müde, aber zufrieden mit meiner Arbeit, komme ich um sechs nach Hause.

Abends holen mich ein paar Freunde und Freundinnen ab, um zum „Mirasol" (eine Bar, die direkt am See liegt), zum „Mirador" (ein Aussichtspunkt, wo sich abends die Jugendlichen treffen) oder zum „Malecón" (die Uferpromenade) zu gehen.

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