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Mein Freiwilliges Jahr

Wieder zurück

Nach beinahe drei freien Wochen konnten wir endlich wieder auf den Hof zurück. Trotz der langen Pause haben wir uns schnell wieder eingearbeitet. Gleich am ersten Tag haben wir zwei FÖJ’ler alleine zwei Weiden abbauen dürfen und tatsächlich haben wir es auch ohne Anweisungen einwandfrei hinbekommen. Außerdem haben wir angefangen die Pferde zu longieren, was ebenfalls so gut funktionierte, dass wir es ohne Aufsicht machen dürfen.
Besonders überraschend war, wie groß die vor einem Monat geborenen Katzenbabys geworden sind. Mittlerweile klettern sie aus ihrer Kiste heraus und turnen auf den Strohballen herum.
Am Ende der Woche gab es einen Vorbereitungstag für das nächste Seminar. An diesem Tag traf sich unsere Gruppe direkt an dem Ort, wo das nächste Seminar stattfinden soll. Das hat uns die Möglichkeit gegeben, bereits alle Räumlichkeiten kennenzulernen und die Umgebung zu erkunden. Des Weiteren haben wir die Woche gemeinsam mit den Betreuern zu Ende geplant und die letzten Aufgaben verteilt.
Am Samstag war schließlich mein erster Tag auf dem Hof, an dem ich die einzige Freiwillige war. Erstaunlicher Weise ging mir die Arbeit trotzdem recht zügig von der Hand. Ich hatte zwar beinahe alles allein ausgemistet, aber später konnten mir die Hofbesitzer mit zur Hand gehen, so dass der Stall doch noch pünktlich fertig wurde. Vor diesem Tag hatte ich mich ein wenig gefürchtet, da es gemeinsam doch um einiges einfacher ist. Da er jedoch so gut verlief, mache ich mir nun keine Sorgen mehr um die folgenden Tage alleine.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 21, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Schon wieder Ferien

Da die Hofbesitzer, bei denen ich mein freiwilliges Jahr absolviere, in Amerika Verwandte haben, fliegen sie jedes Jahr im Herbst dorthin. Für uns FÖJ’ler bedeutet das, das wir länger frei haben. Damit wir dafür nicht unseren kompletten Urlaub nehmen müssen, haben wir an dem einen oder anderen Wochenende gearbeitet. Leider bin ich jetzt natürlich die einzige unter meinen Freunden, die Urlaub hat. Diejenigen, die studieren oder eine Ausbildung machen, haben gerade nicht frei. Somit gibt es für mich nicht allzu viel zu tun und ich habe genügend Zeit für mein Pflegepony und die Familie. Dennoch freue ich mich schon auf das Ende dieser Ferien und darauf, zurück auf den Hof zu kommen.
Eigentlich sollte ich mir Gedanken darüber machen, was ich nach diesem Jahr tun möchte. Dazu sollte mir das FÖJ schließlich dienen. Jedoch ist es dort so schön, dass ich gar nicht darüber nachdenken möchte, dass ich nur ein Jahr dortbleiben kann. Das lässt natürlich darauf schließen, dass ein landwirtschaftlicher Beruf das Richtige für mich wäre. Ich denke jedoch, dass es ganz vom Hof und den Leuten abhängig ist und kann mir den Beruf in einem der anderen Betriebe, die ich auf verschiedenen Wegen wie zum Beispiel Praktika kennengelernt habe, nicht für die Ewigkeit vorstellen. Inzwischen denke, ich dass ein Lehramtsstudium das Richtige für mich sein könne, weil ich damit viele meiner Interessen vereinbaren könnte. Doch hierzu höre ich immer wieder verschiedene Meinungen, sodass ich mir einfach unsicher bin. Leider rennt die Zeit und schon bald ist der Winter da, in dem eine Entscheidung gefällt werden muss.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 12, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Der Herbst ist da

Schon wieder ist eine sehr abwechslungsreiche Woche vergangen. Man spürt bereits den Winter kommen. Am Morgen ist es dunkel und auch die Temperaturen sind gesunken. Zudem regnete es bei uns beinahe jeden Tag. Trotz des ungemütlichen Wetters, muss die Arbeit natürlich erledigt werden. Da die Weiden immer schlammiger sind, kommen die Pferde meiner Einsatzstelle mittlerweile über Nacht in den Stall. Das bedeutet wiederum mehr Arbeit am Morgen. Wenn dann auch noch der Hufschmied kommt, ist ein Vormittag schnell gefüllt. Manchmal hatten wir durch den Regen längere Pausen, manchmal waren sie aber auch kürzer, da die regenfreie Zeit genutzt werden musste, um beispielsweise verschiedene Weiden auf- und abzubauen, so dass Pferde und Rinder genug Platz und reichlich zu fressen haben.
In dieser Woche war auch der erste Feiertag, an dem ich übrigens nicht lange schlafen konnte, weil es trotzdem wie jeden morgen früh raus ging. Am Nachmittag hatten wir jedoch genug Zeit, um am warmen Ofen Kürbisse zu schnitzen. Der Tag brachte am Ende noch eine schöne Überraschung mit sich, da eine der Hofkatzen Junge bekommen hat.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 22, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Oct 22, 2019