Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Abschluss in der Tasche

Ich habe meinen Bachelorabschluss in der Tasche! Nach drei Monaten Recherche, Simulation und Schreiben habe ich meine Bachelorarbeit fertiggestellt und die Ergebnisse im Abschlusskolloquium meinem Professor präsentiert. Auf den Vortrag habe ich mich intensiv vorbereitet. 15 Minuten sind nämlich ganz schön wenig, um eine ganze Bachelorarbeit zusammenzufassen. Als ich den Foliensatz erstellt hatte, enthielt er zunächst über 30 Folien und ich brauchte eine halbe Stunde, um alles zu erklären. Ich musste also deutlich kürzen, um auf die vorgegebenen 15 Minuten zu kommen. Aber wie kürzt man den Inhalt einer Bachelorarbeit, ohne dabei das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren? Ich entschied mich, nur einige exemplarische Ergebnisse vorzustellen und aus den Grundlagen alles rauszunehmen, was nicht relevant für die Vorstellung der Ergebnisse war. Hier ist es immer schwer abzuschätzen, inwieweit sich der Professor mit dem Thema auskennt und mir folgen kann. Bei der Argumentation wollte ich aber strukturiert bleiben, um meine Vorgehensweise vernünftig erklären und meine Ergebnisse plausibel begründen zu können. Deshalb beließ ich die Argumentation fast so wie sie war.
Im endgültigen Vortrag kam ich dann auf 16 Minuten, was absolut im Rahmen war. Der Professor stellte noch einige Fragen, bei deren Beantwortung ich mich selbst überraschte. Ich antwortete schnell, verständlich und zeigte Zusammenhänge auf, die über mein Thema hinausgingen. Der Fragenteil machte mir fast Spaß, weil ich zeigen konnte, wie intensiv ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt hatte, ohne mich dabei durch Nervosität selbst zu sabotieren. So hatte ich einen tollen Abschluss meines Bachelors!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2020

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Der rote Faden

Die letzten Wochen der Bachelorarbeit gestalteten sich für mich etwas stressig. Alles andere wäre ja auch zu schön gewesen. In insgesamt zehn Wochen Bearbeitungszeit untersuchte ich, welche Auswirkungen das neue Gesetz zur Beschleunigung des Stromleitungsausbaus auf die Belastungssituation im Stromnetz hat. Nachdem ich in den ersten sechs Wochen mit der Recherche und den Simulationen gut vorrangekommen war, wuchs der Druck in mir, meine Ergebnisse möglichst zeitnah zu Papier zu bringen. Nicht, dass ich die Hälfte vergesse. Tatsächlich hatte ich meine Erkenntnisse vorher nur unzusammenhängend aufgeschrieben, da der rote Faden meiner Arbeit von den Ergebnissen der Simulation abhängig war. Ab da begannen die Schwierigkeiten. Dadurch, dass das Thema, die Aufgabenstellung und sogar der Titel einer Bachelorarbeit schon vor Beginn der Bearbeitungszeit festgelegt werden müssen, kann sich bei der Recherche herausstellen, dass ein anderer Schwerpunkt viel interessanter wäre oder die Datengrundlage für die Aufgabenstellung zu lückenhaft ist. Beides war bei mir der Fall. Ich musste also überlegen, wie ich im Rahmen meiner Aufgabenstellung bleiben und gleichzeitig den vielversprechenderen Forschungsschwerpunkt weiterverfolgen kann. Glücklicherweise hatte ich einen guten Betreuer, der sich einmal wöchentlich mit mir getroffen hat, um mich zu unterstützen. So fand ich im Schreibprozess langsam zu einem roten Faden. Natürlich musste ich beim Schreiben viele Details noch einmal nachschauen, die mein Gedächtnis tatsächlich schon wieder verdrängt hatte. Im Endeffekt bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Nun muss ich nur noch das Kolloquium hinter mich bringen. Dabei muss ich in 15 Minuten die Ergebnisse meiner Arbeit meinem Professor präsentieren und anschließend seine Fragen beantworten. Den Vortrag darf ich zwei Tage vorher zu Übung vor Doktoranden halten, die mir dann Feedback geben.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jan 17, 2020
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jan 17, 2020

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Recherchefieber

Meine Bachelorarbeit beschäftigt mich nun seit drei Wochen, in denen ich von morgens bis abends im Institut am Schreibtisch sitze und auf meine Monitore starre. Mein Alltag beginnt damit, dass ich zum Institut gehe. Mittags mache ich mit den Kommilitonen einen kurzen Abstecher zur Mensa und abends gehe ich erst nach Hause, wenn ich mit Freunden verabredet bin oder sonst irgendein Termin ins Haus steht. Die Zeit am Schreibtisch verbringe ich größtenteils mit Recherche und ein wenig damit, das Recherchierte zu strukturieren und niederzuschreiben. Tatsache ist: Ich bin völlig fasziniert von dieser Tätigkeit. Das mag komisch klingen, eigentlich bin ich aber ein fast normaler Mensch und habe einfach nur ein Thema gefunden, für das ich richtig brenne!
Nächste Woche sollte ich meinen Rechercheteil eigentlich abgeschlossen haben, weshalb ich mich immer wieder dazu durchringen muss, nicht an jeder Ecke noch ein Fass aufzumachen, das ich im Umfang einer Bachelorarbeit sowieso nicht vernünftig betrachten könnte.

Mein Thema lautet: Die Bewältigung von Engpässen durch Überlastungen im Stromnetz. Dahinter steht die Motivation, zu gewährleisten, dass bei uns allen zuverlässig die Lichter brennen, obwohl die Stromnetze durch den massiven Zubau Erneuerbarer Energien ordentlich strapaziert werden. Um zu verstehen, wie das Engpassmanagement in unseren Netzen funktioniert, muss man sich zuerst mit den Grundlagen des Strommarktes auseinandersetzen und die Rollen der Marktakteure begreifen. Da unser deutsches Stromnetz seit einiger Zeit mit vielen Netzen aus anderen europäischen Staaten gekoppelt ist, findet der Stromhandel auf europäischer Ebene statt und es gibt viele Akteure, die auf europäischer Ebene koordiniert werden müssen. Als begeisterte Energietechnikerin mit einem Herz für Umwelt und grenzübergreifender Zusammenarbeit bin ich in diesem Thema natürlich genau richtig aufgehoben!

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 8, 2019
Autor: Katha
Rubrik: orientieren
Oct 8, 2019