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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Präsentationstraining für selbstbewusstes Auftreten

Heute hatte ich mein zweites von insgesamt sieben Seminaren. Das Thema lautete „Präsentationstraining". In 2,5 Stunden wurden uns so viele nützliche Tipps und Hinweise bezüglich dem Halten von Vorträgen, der Präsentation vor einer Gruppe und dem Auftreten in allgemeinen Gesprächsrunden gegeben wie nur möglich. Diesmal war allerdings der Peinlichkeitsfaktor etwas höher, da wir nicht nur „unter uns" Elektrotechnikern waren. Es waren nämlich sowohl Studenten anderer Semester als auch anderer Studiengänge vertreten.

Besonders hoch war die Überwindung, als wir zu einem von drei vorgeschlagenen Themen einen zweiminütigen Vortrag halten mussten. Die Vorbereitungszeit betrug zehn Minuten und danach hieß es, alles umzusetzen, was man vorher als Tipp mit auf den Weg bekommen hat.

Ich muss schon sagen, es war nicht leicht, die Nervosität zu überwinden und locker und frei zu sprechen, und dann auch noch freundlich in die Runde zu blicken um mit dem Vortragsstil alle zum Zuhören zu motivieren. Dementsprechend froh war ich, als ich meinen kleinen Vortrag beendet hatte und wieder in meinem sicheren Stuhl Platznehmen konnte. Nach und nach aber fiel die Hemmschwelle, interaktiv in der Gruppe zu arbeiten. Vor allem, als es dann im Nachhinein darum ging, jeden Vortragenden kritisch aber konstruktiv einzuschätzen.

Schlussendlich kam heraus, dass man sich selber meist viel zu negativ bewertet. Man kritisiert an sich Dinge, die anderen gar nicht als so negativ aufgefallen sind. Ein wenig mehr Selbstvertrauen kann also schon viel helfen und ist an mancher Stelle durchaus angebracht.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 6, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 6, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Interkulturelle Kompetenz

Im Zuge meiner semesterbegleitenden Zusatzleistungen, bei denen ich 2 CPs (Credit Points) sammeln muss, habe ich meinen heutigen Freitag bei dem Seminar „Interkulturelle Kompetenz" verbracht. In einer lockeren Zwölfer-Gruppe, die fast ausschließlich aus uns Elektrotechnikern bestand, haben wir unter der Leitung eines wissenschaftlichen Mitarbeiters unsere Meinungen zum Thema Kulturen, Vorurteile und soziale Kompetenz diskutiert. Ich gebe zu, dass ich heute früh nicht grade voller Vorfreude war, als ich an meinem, ausnahmsweise mal freien, Freitag an die Hochschule aufbrechen musste. Allerdings war ich sehr schnell, sehr angenehm von dem sechsstündigen Seminar überrascht. Das interaktive Arbeiten hat erstaunlich viel Freude bereitet und auch die Diskussionen waren interessant.

Nachdem zu Beginn jeder von uns seine Erwartungen an den heutigen Tag geäußert hatte, starteten wir mit dem Thema „Kultur". Dazu stellten wir uns Fragen wie: Was ist typisch deutsch? Ist diese oder jene Eigenschaft gut oder schlecht? Wie sehen uns andere Kulturen? Wo liegen die Unterschiede und wie gehe ich damit um?

In Rollenspielen wurde uns gezeigt, wie viele Vorurteile in jedem von uns stecken - ob wir wollen oder nicht, bewusst oder unbewusst. Und wie schnell wir über Menschen urteilen, obwohl wir sie erst ganz kurz, oder sogar nur auf einem Foto, gesehen haben.

Dieses Seminar war ganz nützlich für mich. Und auch wenn ich erst mal nicht so schnell ins Ausland kommen werde, hat es doch wenigstens dazu beigetragen, dass ich unseren ausländischen Mit-Studenten mit ein wenig mehr Offenheit begegne -oder es zumindest versuche.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Apr 29, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Apr 29, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Abgucken

Das Studienende naht und so dachte ich mir, es schadet nicht, schon mal Bescheid zu wissen, was mich bei dem Bachelor-Kolloquium, der mündlichen Abschlussprüfung,  erwarten wird. So kam es, dass ich gestern als Zuhörer bei einer Diplomverteidigung war. Es ist ja nicht verboten sich ein paar gute Tipps bei Anderen abzugucken. Der Diplomand stellte in einer zirka zwanzigminütigen Präsentation seine Arbeit vor. Anschließend äußerten die anwesenden Professoren ihre Fragen und tauschten sich mit den Betreuern der Firma aus, bei der der Diplomand seine Arbeit geschrieben hatte. Dabei ging es hauptsächlich darum, ob er seine Arbeit selbstständig gemacht hat und ob die Ergebnisse von Nutzen sind. Die Diplomarbeit an sich habe ich nicht gesehen. Allerdings hatte einer der verantwortlichen Professoren bereits zuvor in einer Vorlesung verkündet, dass diese Arbeit beispielhaft ist. So war das sehr gute Ergebnis, welches schlussendlich bekannt gegeben wurde, nicht wirklich eine Überraschung.

Die Stunde, die ich bei der Verteidigung verbracht habe, war sehr interessant und nützlich für mich. Bis jetzt hatte ich überhaupt keine Ahnung, wie so etwas abläuft und wie hoch der Anspruch ist. Zwar kann man Diplom- und Bachelorarbeit nicht direkt miteinander vergleichen, aber was die Herangehensweise und den Vortrag betrifft, ist es grundsätzlich das Gleiche - nur der Umfang ist eben anders.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Apr 28, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Apr 28, 2009