Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Doppelbelegung

In diesem Semester ist, was die Stundenplan-Planung betrifft, einiges schief gelaufen. War zu Semesterbeginn unser Stundenplan noch relativ übersichtlich, sind mittlerweile sogar Doppelbelegungen einiger Blöcke zustande gekommen. Das liegt daran, dass wir nun in fast jedem Fach noch zusätzliche Praktika hinzubekommen haben. Sieben Versuche umfasst allein das Fach Sensortechnik. Dazu kommen noch fünf Versuche „Fertigung elektronischer Baugruppen" und drei Laborübungen im Fach Leistungselektronik.

Das ist natürlich problematisch, weil ich nun nicht an allen Vorlesungen teilnehmen kann. Vor allem ist es umso schlechter, je fortgeschrittener das Semester ist. Zum Semesterende nutzen nämlich viele Professoren ihre reguläre Vorlesungszeit, um Übungsaufgaben mit uns zu rechnen, die dann auch eine hohe Relevanz für die Prüfungen haben.

Einige Labortermine habe ich bereits hinter mich gebracht. Im Fach Sensortechnik hatte ich teilweise sogar mehrere Versuche an einem Tag, um so schnell wie möglich mit allem fertig zu werden.

Letzte Woche war ich zum ersten Mal im Labor zur Vorlesung „Fertigung elektronischer Bauelgruppen". Mit Kittel und Kopfhaube bekleidet, haben wir dort begonnen, Leiterplatten zu fertigen. Dazu mussten die Rohlinge zuerst gekennzeichnet und gereinigt werden. Im Anschluss haben wir verschiedene Resist-Arten (Resist = dünne Schicht, wird gebraucht um ein Stromkreis-Muster auf die Leiterplatte zu bekommen) auf die Musterstücke aufgebracht. Diese wurden dann entweder mittels Belichtung oder Hitze und anschließendem Bad an den Stellen wieder gelöst, an der sie überflüssig war. Beim nächsten Mal werden wir die gleichen Musterstücke weiter bearbeiten, bis schlussendlich eine fertige Leiterplatte entstanden ist.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 22, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 22, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Platz 10

Gestern habe ich mich kurzfristig dazu breitschlagen lassen, bei dem alljährlichen Volleyball-Turnier in unserer schönen Campus-Sporthalle teilzunehmen. Da es Pflicht ist, dass pro Team auch mindestens eine Frau mit an den Start geht und die Auswahl im Elektrotechnik-Bereich eher begrenzt ist, habe ich mitgemacht.

Unser Motto für die Teilnahme hätte „Just for fun" oder „Dabei sein ist alles" lauten können. Keiner von uns ist Volleyball-Profi. Und das bestätigte leider auch unsere eher mäßige Platzierung. Um 23 Uhr stand es fest: Platz 10 von 13.

Ich glaube, die Jungs waren ausschließlich wegen dem Freibier so scharf auf die Teilnahme am Turnier. Das könnte wiederum auch ein Grund dafür sein, dass wir von Runde zu Runde schlechter geworden sind :-)

Die Konsequenz aus dem Abend ist, dass ich meinen Weblog, dank dem geschwollenen Arm und meiner bedingt funktionsfähigen Hand, nur noch mit Zwei-Finger-Suchsystem und dazu nur noch in Slow-Motion, abtippen kann...

Allerdings hat mir der Abend auch mal wieder gezeigt, wie positiv sich Mannschaftssport auf zwischenmenschliche Kontakte auswirken kann. In unserem Team war ein ausländischer Mit-Student, mit dem ich bis jetzt überhaupt nicht viel zu tun hatte und im Spiel war es so, als wären wir alle schon immer ein Volleyball-Team gewesen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 19, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 19, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Schwaches Bindegewebe

Die Sonne scheint und es ist angenehm warm draußen. So kommt es, dass ich heute, zum ersten Mal in diesem Jahr, auf den Mensa-Stein-Sitzmöbeln draußen Platz genommen habe. Bei mir am Tisch sitzen einige meiner Elektrotechnik-Kommilitonen und auch Maschinenbaustundeten aus dem gleichen Matrikel.

Während ich also mein mehr oder weniger schmackhaftes Mensa-Essen zu mir nehme, kommt ein mehr oder weniger skurriles Gespräch zu Stande...

„Romy, ich habe gestern Stern TV gesehen. Da haben die gezeigt welche Cellulitis-Typen es gibt und welche Möglichkeiten bestehen das Problem zu bekämpfen."  Etwas ungläubig schaue ich den Kollegen an, mit dem ich (bis jetzt zumindest :-) ganz gut befreundet bin. „Und? Was hat das mit mir zu tun?" Frage ich. Unbehelligt von meiner Verwirrtheit klärt mich mein Gegenüber weiter auf: „Es gibt drei Typen von Orangenhaut. Stufe 1: Da sieht man(n)‘s nur wenn die Haut zusammen gedrückt wird. Stufe 2: Da sieht man die Orangenhaut schon im Stehen."  „Schwaches Bindegewebe!" Bringe ich laut und mit extra viel Nachdruck ein. „Und Stufe 3: Wenn die Haut sogar im gedehnten Zustand noch schrumpelig ist."

Da ich, trotz der Studiengangwahl, immer noch eine Frau bin und demzufolge leicht zu Übertreibungen neige, ordne ich mich gleich mal in die grausame Stufe 3 ein. „Nein! Du bist höchstens Stufe 1 bis 2. Das habe ich doch letztens im Freibad gesehen!" Kommt es prompt von einem anderen Kommilitonen.

Mit verachtendem Todesblick schaue ich ihn an: „Du hast in Freiberg im Schwimmbad heimlich meinen Hintern abgecheckt?" „Nein!" kommt es von ihm ganz unschuldig. „Das habe ich ganz offensichtlich gemacht!" Setzt er ganz selbstverständlich nach, als ob ihm nicht viel an seinem Leben läge.

Das ist ja wieder typisch. Ein ganz normaler Tag, mit ganz normalem Gesprächsstoff am Mittagstisch. Da ich weiß, dass weitere Debatten absolut unnütz sind, freue ich mich über die mir zugeteilte 'Stufe 1 bis 2' und nehme noch einen großen Löffel von meinem Lieblingsdessert: Erdbeeren mit Vanillesoße. Lecker!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  May 15, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
May 15, 2009