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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

IKEA, ABBA & Knäckebrot (Teil 2)

Scharz-weiß Ansicht von Stockholm, im Vodergrund steht eine Bierflasche 

Am Tag zwei in Stockholm ging es dann relativ früh los in das City-Congress-Center zur „International Energie and Climate week". Neben dem Chef des Konzerns waren auch viele Gastredner vertreten. Alle Vorträge wurden (logischerweise) in Englisch gehalten und ich war froh und überrascht, dass ich, trotzdem ich die Sprache nur selten spreche, alles sehr gut verstanden habe.

Beim Lunch wurden wir bunt gemixt und so kam es, dass mir ein ranghoher Firmenmitarbeiter direkt gegenüber saß. Beim Smalltalk merkte ich, dass die Schweden sich durch weit mehr als ABBA, IKEA und Knäckebrot auszeichnen. Sie sind ein offenes und kontaktfreudiges Völkchen.

Nach den Vorträgen hatten wir etwas Zeit, die Stadt zu erkunden. Zu Fuß und in leider viel zu ungeeigneten Schuhen machte ich mich mit meinem Fotoapparat - ganz touristisch - auf in Richtung Stadtmitte.

Ich glaube, Stockholm ist die sauberste Stadt, die ich je gesehen habe. Der einzige „Müll" war eine leere Bierflasche und selbst die stammt sicher nur von einem Touristen...

Um 17 Uhr war dann Startschuss für das „Mingle" im Hauptquartier. Dabei ging es darum, mit allen Anwesenden ins Gespräch zu kommen und eventuell die einen oder anderen Kontakte zu knüpfen. Ich kam unter anderem mit einer Professorin aus Stockholm ins Gespräch. Sie war sehr nett und offen und hat uns allen ihre Kontaktdaten gegeben, falls wir mal ein Praktikum oder Praxissemester in Schweden absolvieren wollen.

Nach dem „Mingle" sind wir alle noch etwas durch die Stadt geschlendert und waren ein wenig ein bisschen feiern. Am nächsten Tag ging es dann früh gleich wieder los zum Flughafen und somit Richtung Heimat.

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jun 23, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jun 23, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Hilfreiche Mitarbeiter und Multiplechoice

Als betriebswirtschaftliche Klausuren standen zum Ende des dritten Semesters Statistik, Makroökonomie sowie Organisationslehre und Personalmanagement an. Da dies alles Seminare jeweils über vier Semesterwochenstunden waren, bedeutete das eine Menge an Lernerei.

Gerade Statistik hatte es in sich. Ich hatte es da ganz gut, weil ich noch aus der Schule einigermaßen fit in Stochastik war, aber einige waren da schon etwas am verzweifeln. Reichlich Aufgaben zur Wahrscheinlichkeitsrechnung, deskriptiver und empirischer Statistik galt es hier zu üben.

In Makroökonomie konnten wir zum Glück auf die Hilfe der Mitarbeiter am Lehrstuhl zurückgreifen. Hier wurden nicht nur unsere Fragen zum Stoff beantwortet, auch äußerst nützliche Tipps zur Klausur gab es hier zu holen. Dieses Angebot intensiv zu nutzen, hat mir die Vorbereitung schon merklich erleichtert.

In Personalmanagement und Organisationslehre wurde eine gemeinsame E-Klausur (am Computer) geschrieben. Diese bestand ausschließlich aus Multiplechoice-Aufgaben. Der Professor bediente sich allerdings seit mehreren Jahren aus demselben Fragenpool, der immer nur geringfügig abgeändert wurde. Von Kommilitonen aus einem höheren Semester bekamen wir dann einen großen Teil der Fragen. So konnte ich mich ziemlich gut auf die Klausur vorbereiten, die dann schließlich kein Problem darstellte.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Jun 22, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Jun 22, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

IKEA, ABBA & Knäckebrot (Teil 1)

Die ersten drei Tage meiner „Woche vier" vor Beginn der Prüfungen, habe ich mit einigen Kommilitonen in Stockholm verbracht. Zu Beginn des Jahres hatten wir uns bei unserer Förderfirma für die Teilnahme an einem Umwelt-Kongress in Schweden beworben und vor wenigen Tagen die Zusage dafür erhalten.

Schon bei der nächtlichen Fahrt auf der achtspurigen Autobahn vom Flughafen in Richtung Stadtmitte wurde mir klar, dass die Schweden keine Energieprobleme oder -engpässe kennen. Offensichtlich müssen sie sich auch keine Gedanken über hohe Strompreise machen, denn die Schweden beleuchten ihre Autobahnen besser als wir unsere Städte - und das nicht zu knapp...

Die 40 Minuten, die der Shuttle Bus vom Flughafen zu unserem Hostel brauchte, starrte ich nur ungläubig und fasziniert aus dem Fenster und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Alles war absolut sauber, neu, gepflegt und stilvoll.

Auch unsere Unterkunft überraschte mich positiv. Doppelzimmer mit eigenem PC. Und das Frühstück am nächsten Morgen war eher „Hotel" als „Hostel".

Außer uns Studenten waren auch noch Leute von anderen Hochschulen vertreten, mit denen wir sehr schnell ins Gespräch kamen.

 

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jun 18, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jun 18, 2009