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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die letzte Vorlesungswoche

Zwei Männer beim Skat spielen 

Das war‘s dann also: Die letzte Woche mit Vorlesungen ist angebrochen und ich kann es gar nicht fassen. Alles ist wie immer. Die Jungs spielen Skat und ich gucke ihnen aus sicherer Entfernung dabei zu. Seit der Lehre versuchen Menschen mir dieses Spiel nahe zu bringen, aber ich verstehe bis heute nur Bahnhof, wenn es ums „reizen", „Null-spielen" und „Karten zusammen zählen" geht.

Die Anzahl von Vorlesungen in meiner finalen Runde ist kaum nennenswert. Wenn wir nicht noch um die eine oder andere Konsultation vor den Prüfungen gebeten hätten, um offene Fragen zu klären, wäre ich fast den ganzen Tag zu Hause. Gestern hatten wir die Abschlussveranstaltung in unserem Wahlmodul zur Fachkraft für Arbeitssicherheit. Ich musste einen Vortrag zu einem Beispiel aus dem Skript halten, welches unsere Sechser-Gruppe eine Woche zuvor bearbeitet hatte. Nach dem Vortrag bekamen wir unsere Zertifikate, und so ist nun also auch dieses Kapitel abgehakt.

Einen weiteren Vortrag musste außerdem jeder von uns in dem Fach Sensortechnik halten. Wir hatten mehrere Wochen Zeit, um uns mit einem Messgerät vertraut zu machen. Aber nicht nur die Anwendung war für die Präsentation vergangene Woche relevant, auch die Funktionen und das was genau dahinter steckt. Welche Sensoren sind verbaut? Was genau passiert beim Messen?

Das jetzt im letzten Semester noch einmal einige Vorträge auf uns zukamen war ganz gut, denn außer im Fach „Englisch" im zweiten Semester, hatte ich nie welche halten müssen. Und etwas Training vor der Verteidigung der Bachelorarbeit kann ja nicht schaden.

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jul 2, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jul 2, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Ruhe vor dem Sturm

Ich hatte in der gesamten Studienzeit noch nie so viel Angst vor den bevorstehenden Prüfungen wie in diesem, dem letzten Semester. Jetzt durch eine Prüfung zu rasseln, wäre so ziemlich das Suboptimalste, was mir passieren könnte. Gleich im Anschluss an meinen dreiwöchigen Prüfungszeitraum beginnt mein vierwöchiges Vorpraktikum, zur Vorbereitung auf das Praxissemester. Nach den vier Wochen habe ich dann hoffentlich schon einen ganz guten Überblick über die Abteilung, in der ich dann mein Praxissemester verbringen werde.

Nach den vier Wochen Praktikum fahre ich dann erst mal für 15 Tage in Urlaub. Etwas abschalten - quasi die Ruhe vor dem Sturm ...

Der Flug ist gebucht, und für eine Autovermietung haben wir uns auch schon entschieden. In zwei Monaten geht's los und ich bin schon maximal aufgeregt. Es ist schon lange ein Traum von mir, die traumhaft schöne Westküste der USA zu bereisen und jetzt stehe ich kurz davor, diesen Traum wahr werden zu lassen.

Blöd nur, sollte ich ausgerechnet dieses Semester mal durch eine Prüfung fallen: Die Nachprüfung wäre dann in meiner Urlaubszeit. Also heißt es: Dieses Semester doppelt lernen, um kein Risiko einzugehen!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jul 1, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jul 1, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Casino Royale

Ausschnitt eines Mannes im Anzug, der mit Spielchips an einem Poker-Tisch sitzt. 

Nach einem turbulenten Heimflug und drei Tagen mit definitiv zu wenig Schlaf kam ich Mittwochabend wieder zu Hause an. Aber anstatt mich hinzulegen, schlüpfte ich in mein Abendkleid und zwängte meine, noch von dem Stadtbummel geschundenen Füße, in schwarze Pumps. Denn es hieß: Antreten zur ersten großen Hochschul-Casino-Nacht in der Mensa.

Ich hatte mich mit zwei Kommilitonen zu dem Event verabredet, und wir staunten nicht schlecht, als wir ankamen und die große Besucheranzahl sahen. Und alle hielten sich an die vorgegebene Kleiderordnung: Herren im Anzug und Frauen im Abendkleid.

Der Studentenrat hatte die Mensa in ein kleines Casino verwandelt. Es gab zehn Poker- und zwei Black-Jack-Tische. Außerdem konnte man noch Roulette spielen. Mein Los brachte mich an Tisch drei, zu einer Dame und sieben Herren. Und an diesem Tisch blieb ich dann auch. Allerdings nur eine Stunde. Denn dann musste ich mich mit meinem Ass Pair gegen eine Straight auf dem River (!) geschlagen geben ... Ärgerlich.

Egal. Der Abend war trotzdem sehr lustig und mal etwas ganz besonderes. Die „After-Casino-Party" habe ich ausfallen lassen. Dazu war ich dann doch zu müde. Aber das nächste Mal bin ich wieder dabei.

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jun 25, 2009