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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Studiums-(fast-)Abschiedsabend (Teil 2)

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

04.08.2009

Kurz vor Mitternacht fanden wir uns in einer Cocktailbar wieder. Pünktlich zur Happy-Hour :-). Allerdings waren wir bereits auf den harten Kern dezimiert. Was wohl auch gut war, denn die Bedienungen waren schon mit uns acht Leuten heillos überfordert. Im Morgengrauen machte dann auch diese Örtlichkeit zu und wir mussten wohl oder übel das Feld räumen. Nun hieß es, den richtigen Weg ins Wohnheim zu finden.

Ich studiere zwar nun seit drei Jahren hier, aber ich habe zum ersten Mal so richtig was von der Stadt gesehen. Eigentlich war ich sonst immer nur auf dem Campus und bei Veranstaltungen in der unmittelbaren Umgebung.

Im Wohnheim angekommen, standen wir vor der logistischen Herausforderung sechs Leute in einem Zwölf-Quadratmeter-Zimmer mit nur einem Bett und einer Matratze unterzubringen. Schließlich und endlich lagen wir bei 30 Grad Raumtemperatur zusammengequetscht wie die Sardinen auf dem Boden.

Nach maximal zwei Stunden Schlaf und einer mittlerweile gnadenlos hellen und warmen Sonne, akzeptierten wir alle die Tatsache, dass Schlafen einfach nicht mehr möglich war. Mit den schlimmsten Augenringen aller Zeiten und einem flauem Magengefühl räumte ich das Feld. Die Verabschiedung fiel kurz und schmerzlos aus.

Hmm, und das war es jetzt erst mal für eine lange Zeit. Jeder geht in sein Praktikum und wir alle sehen uns erst im Dezember wieder, wenn wir unsere Praktikumsarbeiten präsentieren ...

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