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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Ausruhen und gelegentlich umdrehen

Bild von einer Blumenwiese mit Gänseblümchen 

Meine fünf letzten Prüfungen habe ich mehr oder weniger gut überstanden. Die letzte war allerdings besonders hart. Unser Dozent für „Qualitätssicherung und Statistik" kommt von der Technischen Universität (TU) Cottbus und unterrichtete uns jeden zweiten Freitag, sechs Zeitstunden am Stück. Seine Prüfungsanforderungen waren sehr hoch. Formelzettel oder Aufzeichnungen waren nicht gestattet. Nach der Prüfung habe ich den Satz: „Hauptsache bestehen!" von so ziemlich jedem gehört, der mitgeschrieben hatte.

Doch es hat geklappt, und nun liegt eine Woche Urlaub vor mir. Und ich habe auch noch Glück mit dem Wetter :-) Den heutigen Sommertag habe ich ausschließlich damit verbracht, faul im Garten zu liegen, „Cafe del mar"- Musik zu hören und meine, bis jetzt, bescheidene Bräune auszubauen. Herrlich! Und das Beste: Ich habe absolut nichts vor.

Ich kann die ganze Zeit herumliegen und die einzige Aufgabe ist, mich einmal alle halbe Stunde umzudrehen. Es gibt nichts, was ich erledigen müsste. Ich muss nichts lernen, keine Hausaufgaben machen und auch sonst schiebe ich zurzeit ausnahmsweise mal nichts vor mir her. Und ich sollte diese Woche auch genießen, denn in der nächsten beginnt bereits mein Praktikum. Ich bin schon gespannt, was mich da erwartet!

Aber bis es soweit ist, heißt es erst mal: Ausruhen und gelegentlich Umdrehen.

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jul 21, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jul 21, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Auch Ingenieure haben "Recht"

Die Veranstaltung „Recht" im vierten Semester stellte sich als überraschend unterhaltsam da. Ich hatte vorher schon einige Bedenken gegen diesen vermeintlich trockenen Stoff, musste mich aber in der Vorlesung eines Besseren belehren lassen.

Zum einen lag dies am Dozenten, der es jeden Freitagmorgen wieder schaffte, den Hörsaal mit über 500 Plätzen komplett zu füllen. Seine lockere Art, den Stoff vorzutragen, kombiniert mit Geschichten aus seiner Zeit als Anwalt, hatte schon fast Show-Charakter. Dazu kam noch, dass ich wirklich anfing, mich für den Stoff zu interessieren. Die verschiedenen Gesetze, die wir behandelten, und ihre Anwendung waren doch spannender als erwartet.

Eine weitere Veranstaltung im vierten Semester war Verfahrenstechnik. Dabei ging es um alle Verfahren zur Umwandlung nicht-fester Stoffe, wie beispielsweise die Raffination von Erdöl oder das Brauen von Bier. Die Vorlesung ging weniger in die Tiefe, sondern verschaffte uns mehr einen Überblick über dieses Fachgebiet.

Eine weitere Veranstaltung war „Informatikanwendungen in Produktion und Wirtschaft". Hier lernten wir verschiedene Programme kennen, mit denen wir es später im Beruf zu tun haben sollte. Neben Anwendungen zum Datenbankmanagement und zur Buchhaltung waren dies hauptsächlich verschiedene Programme zur Modellierung, Simulation und Steuerung von Fertigungsabläufen. Das Gelernte konnten wir hier auch gleich in der Übung anwenden, was mal wieder ganz interessant war.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Jul 20, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Jul 20, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Grundstudium adieu!

Schließlich stand das letzte Semester des Grundstudiums vor der Tür. Damit wäre dann der vermeintlich schwierigste Teil des gesamten Studiums geschafft. Und der am strengsten organisierte.

Denn für das Hauptstudium konnten Schwerpunkte gewählt werden, und auch in anderen Bereichen hatten wir erstmals Wahlmöglichkeiten. Um uns hierauf vorzubereiten, gab es im vierten Semester eine eigene Vorlesung, in der die verschiedenen Möglichkeiten, zwischen denen wir entscheiden konnten, vorgestellt wurden. Hier hatte man die Möglichkeit, die Professoren, mit denen man künftig zu tun hatte, vorab kennenzulernen und sich schon mal mit den Inhalten der Veranstaltungen auseinander zu setzen.

Daneben waren im vierten Semester die Veranstaltungen „Informatikanwendungen in Produktion und Wirtschaft", Verfahrenstechnik, Recht und wieder einmal Konstruktionslehre zu besuchen. Informatik und Konstruktionslehre waren die letzten Fachprüfungen des Grundstudiums, die mir noch zum Erlangen des Vordiploms fehlten.

Ein ganz besonderes Highlight im vierten Semester war allerdings das sogenannte PT4-Projekt. Hier wurden alle in Gruppen à 20 Studierende aufgeteilt, die dann eine Lösung für ein technisches Problem erarbeiten mussten. Mehr dazu im nächsten Blog.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Jul 16, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Jul 16, 2009