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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Schwerpunktwahl

Im Hauptstudium angekommen, musste ich mich für meine Schwerpunkte entscheiden. Es sollten sowohl ein betriebswirtschaftlicher als auch ein technischer Schwerpunkt gewählt werden. Noch dazu sollte einer davon der „große" Schwerpunkt sein.
Dass bei mir der technische Schwerpunkt der große Schwerpunkt werden würde, war mir schon früh klar. Die technische Seite interessierte mich doch mehr als die betriebswirtschaftliche und ich wollte hier so viel wie möglich mitnehmen.
Nun musste ich aber trotzdem noch wählen, ob es Produktfindung, Verfahrenstechnik oder Fertigungstechnik sein sollte. Produktfindung schied für mich schon früh aus, da dieser Bereich eher methodisches Wissen und nicht wirklich viel Technisches enthielt. Also musste ich noch zwischen Verfahrenstechnik und Fertigungstechnik wählen. Auch wenn der Bereich Verfahrenstechnik ganz interessant war, entschied ich mich doch für Fertigungstechnik. Metallbearbeitung reizte mich dann doch mehr als das, was mich in der Verfahrenstechnik erwartet hätte.
Auf der betriebswirtschaftlichen Seite galt es zwischen Projektmanagement und Logistik zu wählen. Projektmanagement fand ich zwar schon wichtig, aber da auch in anderen Veranstaltungen Projektmanagement Bestandteil ist, hielt ich es für übertrieben hier einen ganzen Schwerpunkt draus zu machen. Also entschied ich mich hier für Logistik, bei denen auch ganz spannende Veranstaltungen wie beispielsweise Fabrikplanung auf mich warten.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Aug 24, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Aug 24, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Der Volkswagen & Ich

Heute, an meinem zweiten Praktikumstag, bin ich bereits alleine mit einem schnittigen Firmenwagen, einem Golf VI (juhu!), über die Autobahn gedüst. Ich musste vom Hauptstandort zum 50 Kilometer entfernten Außenposten gelangen, um mich dort in den Tagesanlagen mit meinem Betreuer zu treffen. Nachdem er mir einen ersten Einblick in die Planungsaufgaben und den Arbeitsumfang eines Projektes gegeben hatte, sind wir beide weiter zu einer Baustellenbegehung mit anschließender Bauberatung.

Die Baustelle war ein neues Umspannwerk. Mit Vertretern einzelner Firmen und verschiedener Gewerke sind wir über die nun fast fertige Anlage gelaufen und haben eventuelle Mängel und offene Aufgaben in das Protokoll aufgenommen.

Anschließend sind wir weitere Baustellen abgefahren zu denen mir mein Betreuer viel erzählt hat. Ich schreibe immer fleißig so viel wie möglich mit und stelle alle Fragen, die mir in den Sinn kommen. Und: Es macht Spaß. So ein freiwilliges Praktikum ist viel wert. Ich bin motivierter und interessierter als bei den Pflichtpraktika, die ich bisher ablegen musste. Außerdem hoffe ich ja, dass ich eventuell in der Abteilung, in der ich jetzt das Praktikum mache und anschließend meine Bachelorarbeit schreiben werde, auch danach weiter arbeiten kann. Und da ist es ja gut, so viel Vorwissen wie nur möglich mitzubringen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Aug 21, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Aug 21, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Neun-Punkte-Bockwurst

Mein erster Praktikumstag beim Technischen Büro für Stromversorgung begann zunächst ganz harmlos mit Ersteinweisung, Kleidervergabe und der Regelung von organisatorischen Dingen wie Chipkarte, Büroschlüsselübergabe und Kennenlern-Runde in der Abteilung. Im Anschluss folgte gleich die Begehung einer Industrieanlage. Mit einer Gruppe aus neun Leuten wurden wir fast vier Stunden von einem begeisterten Vorruheständler umher geführt. Der Zweck war, mal wieder einen aktuellen Stand von den laufenden Baumaßnahmen im Unternehmen zu bekommen.

Nach sieben Stunden ohne Essen (Und mein letztes war lediglich ein Knäckebrot! Wer kann schon um 6 Uhr morgens ein vollwertiges Frühstück aufnehmen?) kamen wir ausgehungert am Zielort, einer Werkstatt an, bei der ein „Snack" auf uns wartete. Leider musste ich feststellen, dass dieser hoch angepriesene „Snack" eine von Weight Watchers mit neun Punkten deklarierte Bockwurst mit Brötchen und eine Tasse Kaffe (riecht gut, schmeckt aber meiner Meinung nach ungenießbar) war.

„Na toll!", dachte ich. „Ich kratze doch früh nicht meine Butter vom Brot, um mir dann mittags einen ‚Snack' einzuverleiben, der 80 Prozent meines Tagesenergiebedarfs ausmacht." Also schnappte ich mir meine Wasserflasche, sah mit knurrendem Magen den Anderen beim Essen zu und freute mich innerlich auf die Kantine, da ich zu dem Zeitpunkt noch hoffte, diese gleich im Anschluss von Innen zu sehen.

Beim Hoffen ist es dann allerdings auch geblieben. Wieder im Büro angekommen, eröffnete mir mein Betreuer, dass wir jetzt ganz schnell zu einer anderen Abteilung an einem anderen Standort fahren müssten, um etwas abzuholen. OK, soviel zur Kantine...

Als ich dann zum späten Nachmittag wieder zu Hause ankam, habe ich erst mal ordentlich Mittag gegessen und mir gleich Schnitten für den nächsten Tag gemacht. So etwas passiert mir nicht noch einmal ... Hungern, geht gar nicht!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Aug 18, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Aug 18, 2009