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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Famous Fog

Seit zwei Wochen bin ich nun wieder Praktikant. Mein Roadtrip liegt bereits in ferner Vergangenheit und ich sitze bei herbstlichem Wetter in meinem Büro. Das Einzige, was mich aktuell noch an meinen Aufenthalt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erinnert, ist der „famous fog", der allerdings hier das nahe gelegene Kraftwerk und nicht wie in San Francisco die Golden Gate Bridge umhüllt.

In der letzten Woche habe ich Checklisten für Werks- beziehungsweise Baustellenabnahmen von neuen Schaltanlagen überarbeitet. Das klingt nicht weltbewegend, ist aber erst mal eine Aufgabe, wenn man noch komplett unwissend auf dem Gebiet einer Anlagenabnahme ist. Da ich bei so etwas noch nicht dabei war, hieß es also aus den theoretischen Grundlagen - in meinem Fall den jeweiligen elektrospezifischen Anforderungen der entsprechenden Spannungsebene - Checkpunkte zu erstellen. Ohne zu wissen, ob der eine oder andere Punkt überflüssig, besonders wichtig oder bereits in einem anderen enthalten ist.

Da heißt es erst mal, viel lesen und gelegentlich Rücksprache mit den entsprechenden Abteilungen halten. Dafür ein Mittelmaß zu finden, ist nicht leicht. Man möchte schließlich auch zeigen, dass man in der Lage ist, selbstständig zu arbeiten. Andererseits will auch jeder Mitarbeiterwunsch berücksichtigt werden.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 2, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 2, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Urlaub (3) — Dress for Less

Blick auf die Skyline von Las Vegas in der Nacht. 

Verliebt habe ich mich überraschenderweise trotzdem in die unvergleichliche Stadt Las Vegas. Obwohl ich gar nicht weiß, ob ich, als angehender Bachelor of Engineering, eine derartige Stromverschwendung für gut heißen darf?

Aber was soll's. Las Vegas ist ein Traum! Zumindest bei Nacht. Eine surreale Umgebung. Eine bunte Spielwiese für Erwachsene, in der so ziemlich alles nachgebaut ist, was man als Tourist schon mal gesehen haben sollte: der Eifelturm, die Freiheitsstatue, die Pyramiden und der Trevi-Brunnen aus Rom . Ein Ort der Dauerbeschallung, voll mit billigen Luxushotels und Entertainment-Programmen wohin das Auge auch blickt. Großartig!

Nächstes Jahr bin ich garantiert wieder dort, dann aber mit meinen Freundinnen. Möglicher Grund dafür, dass sie unbedingt mal mitkommen wollen, ist sicherlich, dass ich Ihnen von der Outlet-Kette ROSS-Dress for Less erzählt habe, die maßgeblich daran schuld ist, dass ich den Verfügungsrahmen meiner Kreditkarte bis auf das Maximum ausgereizt habe. Betreten habe ich den ersten dieser Läden mit einer kleinen Handtasche. Dort habe ich gleich einem irritierten Blick auf die am Eingang zur Verfügung stehenden Einkaufswagen geworfen. „Einkaufswagen in einem Bekleidungsladen? Die spinnen!" dachte ich. Bis ich dann, eine Stunde später, reumütig zum Eingangsbereich zurückpilgerte, um mir selbst einen zu holen. Verlassen habe ich „Dress for Less" mit einem Rollkoffer voller Kleidung. Den musste ich mir zulegen, weil ich körperlich einfach nicht dazu in der Lage war, alle meine Einkaufstüten zu tragen.

Zum Glück bekomme ich auch im Praxissemester wieder meine Leistungsprämie!

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Sep 28, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Sep 28, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Urlaub (2) - World's largest gift shop

Leuchtreklame des "World's largest Gift Shop" in Vegas 

Auch die nächsten zwei Wochen zeigten, dass längst nicht alles so war, wie ich es mir in meiner Phantasie vorgestellt hatte. So war zum Beispiel das Hollywood-Zeichen in den Bergen von Los Angeles längst nicht so spektakulär, wie ich es mir ausgemalt hatte.

Dennoch sind die USA in der Tat ein Land der Superlative. Die unglaublichsten Villen, größten Autos, die tiefste Schlucht (Grand Canyon), die meisten Fast-Food-Läden und die dicksten Menschen, die ich je gesehen habe. Was die Mädels dort aber nicht im Geringsten davon abhält, sich in Miniröcke in gefühlte Größe Doppel-Null zu quetschen. Der Vorteil: Als Durchschnittseuropäer kann man sein Ego gewaltig aufpolieren, schon wenn man nur einen Schritt vor die Tür setzt und sich umschaut. Im Nu sind alle eigenen, eingebildeten Gewichtsmakel auf einmal modellverdächtig.

Dass in den USA alles ganz besonders ist, zeigt bereits ein Spaziergang entlang des Strips in Las Vegas. Da kommt man nicht an einem gewöhnlichen Souvenirladen oder einer Kapelle vorbei. Nein, da passiert man „World's largest gift shop" und „World's most famous wedding Chapel".

 

Foto: Privat

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Sep 22, 2009