Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Mozart & Harry

Die neue Woche hat begonnen und ich war morgens voller Tatendrang, endlich etwas Sinnvolles zu schaffen, was ich ernsthaft für meine Projektarbeit verwenden kann. Bisher habe ich mich nämlich nur mit zeitraubenden Tätigkeiten befasst, um die man in der ersten Orientierungsphase nicht herum kommt: Pläne zusammentragen, den Umgang mit meinem Netzberechnungsprogramm in Tutorials üben, die Zuständigen für bestimmte Anlagen ermitteln, die Grenzen meines Themas abstecken und eine erste grobe Gliederung für die Aufgaben der nächsten Monate erstellen.

Wie gesagt, das war morgens. Dann kam Harry, 74 Jahre alt, auf dem Weg zum Arzttermin, und hat mir mit seinem Auto auf der Kreuzung erstmal ordentlich die Vorfahrt genommen. Mein erster Unfall. Aber, Fahrsicherheitstraining und verhältnismäßig viel Fahrpraxis sei Dank, konnte ich noch preisverdächtig gut ausweichen. Harry hat also „nur" Teile meiner Heckpartie, meine Nerven und meine Zeit auf dem Gewissen ...

Völlig fertig und völlig zu spät bin ich dann acht Uhr endlich in meinem Büro angekommen. Natürlich kam ich nicht mehr pünktlich zu meinem Termin mit dem Ingenieur, in dessen Bereich meine Bachelor-Arbeit abzielt. Großartig!

Mein wortkarger Bürokollege schweigt sich indes weiterhin aus und hat mittlerweile seinen Schreibtisch in eine Art Schrein für seinen Hund (!), einen ausgewachsenen Rottweiler mit blauem Halstuch, der auf den Namen „Mozart" hört, umfunktioniert.

Ich pirschte dann heute erstmal weiter durch die Abteilungen auf der Suche nach Parametern. Das von mir zu berechnende 2,4kV-Bahnnetz habe ich als Modell im Rechner fast fertig und sobald ich alle Kenngrößen erhalten beziehungsweise selbst ermittelt habe, kann die Rechnerei beginnen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 19, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 19, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Schon wieder Wochenende?

Irgendwie vergeht die Zeit gerade wie im Flug. Gestern war doch erst Montag und jetzt ist schon wieder Wochenende? Nicht, dass ich Wochenenden nicht mag, aber langsam wird mir angst und bange. Wenn sich das jetzt schon so anfühlt, als würde einem die Zeit davonlaufen, wie ist es dann nur, wenn man nur noch einen oder zwei Monate bis zum Abgabetermin seiner Bachelor-Arbeit hat?

Zurzeit befinde ich mich offiziell noch in meiner Praktikumsphase, die mit der Anfertigung einer Praktikumsarbeit endet. Diese muss ich dann in der letzten Novemberwoche an meiner Hochschule vor allen anwesenden Dozenten sowie meinen Kommilitonen in einer 15-minütigen Präsentation vorstellen.

Theoretisch haben Praktikums- und Bachelorphase nichts miteinander zu tun. Uns wurde allerdings ans Herz gelegt, die Praktikumsarbeit als Vorarbeit für die Bachelorthesis zu gestalten, da sonst die Zeit auf keinen Fall ausreichen würde, um eine vernünftige Arbeit abzulegen.

Also beschäftige ich mich seit dieser Woche mit einem Netzberechnungsprogramm. Dieses brauche ich dann später auch, um die mir gestellten Aufgaben aus meinem Bachelorthema zu berechnen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 12, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wortkarg

Seit Anfang dieser Woche teile ich mein Dreierbüro mit einem Praktikanten von einer anderen Hochschule. Der Gute definiert den Begriff „wortkarg" völlig neu. Am ersten Tag habe ich noch versucht ein kleines Gespräch anzufangen: „Hallo. Wo kommst du her? Was studierst du? Was ist das Thema deiner Praktikumsarbeit?" Mittlerweile habe ich es aufgegeben, nachdem ich nur knappe Ja-Nein-Antworten und gelegentlich leichte Schulterbewegung bekommen habe, die man durchaus als „Ich-weiß-nicht-Zuckungen" interpretieren könnte.

Da sitzen wir nun also seit einer Woche und schweigen uns an. Na Prima, welch großartige Arbeitsatmosphäre!

Egal, ich habe genug zu tun und eigentlich gar keine Zeit, meine Umwelt überhaupt nur wahrzunehmen. Heute habe ich zum Beispiel eine Vorort-Begehung gemacht, bei der ich mir einen Überblick über die Netzsituation im Unternehmen verschaffen konnte. Mit Gleichstromnetzen der Bahn hatte ich bisher nur wenig zu tun und so bin ich ganz froh über die Gelegenheit, noch mal in eine Gleichrichterstation schauen und mich über die Zuständigkeiten für die verschiedenen Anlagenteile informieren zu können.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 7, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 7, 2009