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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Abgrillen bei 3°C & ein Suizidversuch

Heute habe ich einen Kommilitonen besucht, der auch grade seine Bachelorarbeit schreibt und zufällig im selben Gebäude sitzt wie ich. Als ich sein Büro betrat, „versuchte“ er grade, sich mit einem 30 Zentimeter langem Netzwerkkabel selbst zu richten.

„Ach so, bei dir läuft’s also auch nicht so rund.“

Ich habe ebenfalls grade wieder mal einen Punkt erreicht, bei dem ich irgendwie auf der Stelle trete …

Zeit, mal rum zu horchen, wie es den Anderen so geht. Also folgte ich der Einladung des Stura (Studentenrates) meines Fachbereiches und machte mich nach Feierabend bei schlechtestem Wetter auf den Weg zur Hochschule, um am Fachschaftsgrillen teilzunehmen.

Als ich um 16 Uhr am Hörsaalzentrum ankam, war ich erstaunt, wie viele Studenten tatsächlich trotz Schmuddelwetters dort waren und ihre Hände entweder am Grill wärmten oder gierig damit ihre (Frei-)Bierflaschen umfassten. Ich persönlich entschied mich für einen warmes „Schokoladenhaltiges Getränk“ von Klix – dem guten alten Kaffeeautomaten.

Praktischerweise kam zu dem spontanen Event auch die Betreuerin meiner Praktikums- und Bachelorarbeit vorbei, so dass ich sie gleich mal auf den von mir eingereichten Praktikumsbericht ansprechen konnte. Sie schien zufrieden und wir klärten noch kurz einige organisatorische Belange wie Abgabetermin und Vortragsumfang. Dann widmete ich mich noch einer Bratwurst mit Toastbrot und war dann bereits nach einer Stunde so unterkühlt, dass nur noch die Flucht nach Hause möglich war.

 

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 6, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Das Ende der Sorglosigkeit

Meine Projektarbeit ist fertig und - wie ich so objektiv wie nur möglich feststellen kann - auch ganz gut gelungen. Zurzeit bastle ich noch an einer optisch ansprechenden und inhaltlich möglichst gehaltvollen Power-Point-Präsentation für die Vorstellung meines Themas an der Hochschule.

Tja, und dann muss ich quasi nur noch meine Bachelorarbeit fertig machen und dann? Das ist die große Frage, die momentan in meinem Kopf rumschwirrt. Bleibe ich am Standort oder gehe ich weg? Und wenn weg, dann nur in eine andere Stadt oder gleich ein anderes Land? Bleibe ich meiner Firma treu oder orientiere ich mich gänzlich um? Und: Was will ich eigentlich wo machen? Was kann ich überhaupt und welche Möglichkeiten habe ich?

Das sorglose Studentenleben neigt sich dem Ende zu und ich versuche, mich auf die neue Situation einzustellen. Ich wollte schon immer mal ins Ausland gehen und hatte irgendwie nie die Möglichkeit dazu. Jetzt würde es passen. Aber es immer nur zu wollen, ist ja etwas anderes, als es dann tatsächlich zu machen. Und ein einjähriger Schüleraustausch oder ein Au-pair-Jahr sind ja immer noch etwas vollkommen anderes als ein vollwertiger Job in einem fremden Land mit einer anderen Sprache.

Ich bin hin- und hergerissen und unentschlossen. Am besten, ich tue erstmal das, was jede Frau machen würde: eine ausführliche Pro- und- Kontra- Liste erstellen :-)

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 28, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 28, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Erdfarben im Trend

Das war's dann wohl für dieses Jahr mit dem Sommer. Schneller als gedacht ist wieder die Zeit heran gekommen, in der es als schick gilt, sich in erdfarbene Kleidung zu hüllen. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt, was die Temperaturen schon seit einigen Tagen andeuten: Es ist Herbst und damit definitiv Zeit für mich, eine Krise zu bekommen.

Nicht, weil ich nicht ausreichend Kleidung in gedeckten Farben im Schrank habe, sondern vielmehr, weil auf meinem Desktop immer noch keine Datei mit dem Name „Praktikumsarbeit-Endversion“ zu finden ist.

Meine Motivation spielt draußen mit dem Nebel „verstecken“ und auf meinem Schreibtisch herrscht das absolute Chaos. Schematische Schaltpläne in DIN A1, Messprotokolle, Bücher und Notizzettel haben längst die Herrschaft über meinen Platz an sich gerissen.

Meine aktuelle Version der Praktikumsarbeit umfasst circa 30 Seiten. Das wäre vom Umfang her vollkommen in Ordnung, wäre ich nicht so unzufrieden mit dem Inhalt. Aber ich glaube, dass es sich hierbei mehr um eine grundsätzliche Unzufriedenheit handelt: Ich habe noch nichts heraus bekommen. Keine Ergebnisse. Nur allgemeines Bla-Bla. Auch wenn es so sein soll, befriedigt mich nicht, was ich hier abliefern soll.

Eine gute Nachricht gibt es allerdings: Mein Zimmergenosse hat seine Fähigkeit zu sprechen wieder gefunden. Wir haben sogar ganze Sätze ausgetauscht! So hat sich wenigstens die Bürosituation normalisiert, wenn schon der ganze Rest irgendwie nicht zufriedenstellend ist.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 23, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 23, 2009