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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Im Hauptstudium angekommen

Für das Hauptstudium bei Wirtschaftsingenieurwesen sind sechs Semester vorgesehen. Vier Semester davon sollen Vorlesungen, Laborübungen, Studienarbeit und Lehrprojekt beinhalten. Ein Semester ist für ein Praktikum vorgesehen und eines für die Diplomarbeit.

Besonders gut gefällt mir am Hauptstudium, dass man seinen Stundenplan hier noch freier gestalten kann. Nicht nur die Schwerpunkte, sondern auch in anderen Bereichen kann hier ausgewählt werden, welche Veranstaltungen man besuchen möchte. So kann man sich seinen Stundenplan viel mehr nach seinen eigenen Interessen zusammenstellen.

Auch wenn es noch ein paar Vorlesungen im großen Hörsaal gibt, stehen viele kleinere Veranstaltungen auf dem Plan, in denen mehr aktive Beteiligung der Studenten gefragt ist. Hieraus ergibt sich auch ein engeres Verhältnis zu den Professoren und Dozenten. Diese zeigen nicht nur in den Veranstaltungen mehr Interesse an uns Studenten, sondern sind meistens auch außerhalb davon bemüht, bei Problemen behilflich zu sein. Das liegt wohl auch daran, dass die meisten Dozenten immer auf der Suche nach Interessierten für ihre Studien- oder Diplomarbeiten sind.

Deutlich geringer fällt im Hauptstudium auch die Zahl der Semesterwochenstunden aus. Im Schnitt sind hier nur noch 20 Stunden pro Woche an Veranstaltungen zu belegen. Allerdings bedeutet das nicht, dass viel weniger zu tun wäre. Der Zeitaufwand, den man fürs Lernen, Organisieren, Vor- und Nachbereiten aufbringen muss, ist deutlich höher.

Diese Umstellungen kamen mir allerdings zu Beginn des Hauptstudiums sehr recht. Denn die Möglichkeit, den Stundenplan selbst nach eigenen Interessen zusammenzustellen und sich die Zeit noch besser selbst einteilen zu können, gefielen mir einfach sehr gut.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Nov 17, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Nov 17, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Abgrillen bei 3°C & ein Suizidversuch

Heute habe ich einen Kommilitonen besucht, der auch grade seine Bachelorarbeit schreibt und zufällig im selben Gebäude sitzt wie ich. Als ich sein Büro betrat, „versuchte“ er grade, sich mit einem 30 Zentimeter langem Netzwerkkabel selbst zu richten.

„Ach so, bei dir läuft’s also auch nicht so rund.“

Ich habe ebenfalls grade wieder mal einen Punkt erreicht, bei dem ich irgendwie auf der Stelle trete …

Zeit, mal rum zu horchen, wie es den Anderen so geht. Also folgte ich der Einladung des Stura (Studentenrates) meines Fachbereiches und machte mich nach Feierabend bei schlechtestem Wetter auf den Weg zur Hochschule, um am Fachschaftsgrillen teilzunehmen.

Als ich um 16 Uhr am Hörsaalzentrum ankam, war ich erstaunt, wie viele Studenten tatsächlich trotz Schmuddelwetters dort waren und ihre Hände entweder am Grill wärmten oder gierig damit ihre (Frei-)Bierflaschen umfassten. Ich persönlich entschied mich für einen warmes „Schokoladenhaltiges Getränk“ von Klix – dem guten alten Kaffeeautomaten.

Praktischerweise kam zu dem spontanen Event auch die Betreuerin meiner Praktikums- und Bachelorarbeit vorbei, so dass ich sie gleich mal auf den von mir eingereichten Praktikumsbericht ansprechen konnte. Sie schien zufrieden und wir klärten noch kurz einige organisatorische Belange wie Abgabetermin und Vortragsumfang. Dann widmete ich mich noch einer Bratwurst mit Toastbrot und war dann bereits nach einer Stunde so unterkühlt, dass nur noch die Flucht nach Hause möglich war.

 

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 6, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Das Ende der Sorglosigkeit

Meine Projektarbeit ist fertig und - wie ich so objektiv wie nur möglich feststellen kann - auch ganz gut gelungen. Zurzeit bastle ich noch an einer optisch ansprechenden und inhaltlich möglichst gehaltvollen Power-Point-Präsentation für die Vorstellung meines Themas an der Hochschule.

Tja, und dann muss ich quasi nur noch meine Bachelorarbeit fertig machen und dann? Das ist die große Frage, die momentan in meinem Kopf rumschwirrt. Bleibe ich am Standort oder gehe ich weg? Und wenn weg, dann nur in eine andere Stadt oder gleich ein anderes Land? Bleibe ich meiner Firma treu oder orientiere ich mich gänzlich um? Und: Was will ich eigentlich wo machen? Was kann ich überhaupt und welche Möglichkeiten habe ich?

Das sorglose Studentenleben neigt sich dem Ende zu und ich versuche, mich auf die neue Situation einzustellen. Ich wollte schon immer mal ins Ausland gehen und hatte irgendwie nie die Möglichkeit dazu. Jetzt würde es passen. Aber es immer nur zu wollen, ist ja etwas anderes, als es dann tatsächlich zu machen. Und ein einjähriger Schüleraustausch oder ein Au-pair-Jahr sind ja immer noch etwas vollkommen anderes als ein vollwertiger Job in einem fremden Land mit einer anderen Sprache.

Ich bin hin- und hergerissen und unentschlossen. Am besten, ich tue erstmal das, was jede Frau machen würde: eine ausführliche Pro- und- Kontra- Liste erstellen :-)

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 28, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 28, 2009