interaktiv

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Macht der Gewohnheit

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

10.12.2009

In dieser Woche mussten alle aus dem Studiengang vor einem Auditorium, bestehend aus den jeweiligen Professoren sowie allen Kommilitonen, ihre Praktikumsarbeiten präsentieren. Jeder hatte eine halbe Stunde Zeit für Vortrag inklusive anschließender Fragerunde. Ich war natürlich maximal aufgeregt.

Vorträge halten ist immer so eine Sache. Man hat viel zu selten die Gelegenheit dazu und somit nicht die Chance, sich eine gewisse Routine anzueignen. Allerdings war es ein guter Probelauf für das Bachelor-Kolloquium in zwei Monaten.

Die größten Bedenken hatte ich bezüglich der Fragerunde. Es wäre mir wirklich peinlich gewesen, wenn ich auf eine Frage keine Antwort gewusst hätte. Aber es ist alles gut gegangen und ich konnte zu jedem Einwurf eine Erklärung abliefern. Meist merkt man erst im Nachhinein oder wenn man einem Außenstehenden ein Bild von seiner Arbeit vermitteln möchte, wie viel Wissen man bereits besitzt.

Diese Praktikumswoche war zugleich das letzte Mal, dass wir alle in dieser Konstellation zusammen gekommen sind. Vielleicht sieht man den Einen oder Anderen noch einmal bei der Bachelorverteidigung, zufällig auf dem Campus oder man läuft sich so im Leben über den Weg. Aber in diesem klassenähnlichen Verbund gibt es uns nicht mehr. Ab jetzt trennen sich die Wege. Das sage ich nicht ohne einen gewissen Anteil an Schwermut, denn in drei Jahren kann man sich ganz schön aneinander gewöhnen.

 

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.