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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wunsch-Wahlheimat Berlin

Diese Woche habe ich die Chance genutzt, mal hinter die Kulissen von Deutschlands fünftgrößten Stromerzeuger zu schauen. Bei einer Art „Messe“ präsentierte sich das Unternehmen an einem der vielen Standorte in Berlin. Grund für mich, früh aufzustehen und in die knapp 160 Kilometer entfernte Hauptstadt, meine zukünftige Wunsch-Wahlheimat zu pilgern.

Dort angekommen verschaffte ich mir zunächst ein Bild von den Ständen der einzelnen Business Units, in die der Konzern mittlerweile untergliedert ist. Anschließend nahm ich an einer Führung teil, für die ich mich vorab im Internet angemeldet hatte.

Mit dem Bus ging es quer durch die Stadt, bis wir an der Netzwarte des Verteilnetzes Berlin ankamen. Nach einem kurzen Film über die netztechnische Entwicklung Berlins – vom Inselsystem hin zum Anschluss in den Verbund – folgte eine sehr informative Führung durch die Warte. Danach hatten wir noch die seltene Gelegenheit, einen kleinen Einblick in die 380kV-Diagonale in 35 Metern Tiefe zu bekommen.

Nach der Führung studierte ich noch das Angebot an ausgehängten Traineestellen und Arbeitsangebote für einen Direkteinstieg. Auch wenn ich höchstwahrscheinlich nur eine von vielen, vielen Bewerbern sein werde, versuche ich dennoch mein Glück.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Dec 18, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Dec 18, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Praktikum weltweit

Im Hauptstudium waren dreizehn Wochen, also rund drei Monate Praktikum vorgeschrieben. Ich wollte das Praktikum gerne im Ausland absolvieren, wobei ich im Bezug auf das Zielland sehr offen war. Da mich der Bereich nachhaltige Technologien besonders interessierte, suchte ich gezielt nach Praktikumsstellen, die mit diesem Gebiet zu tun hatten.

Nun fiel diese Suche genau in den Zeitraum der Finanz- und Wirtschaftskrise, was die Zahl der Praktikumsplätze nicht gerade erhöhte. In Deutschland, wo viele Firmen zu wenig Ingenieure finden, gab es zwar noch ausreichend Stellen, in vielen anderen Ländern suchte man aber ziemlich vergeblich nach Praktikumsplätzen.

Deswegen überlegte ich mir für meine Suche ein anderes Vorgehen: Ich suchte mir Unternehmen heraus, die mich besonders interessierten und bewarb mich dort dann initiativ. Besonders Unternehmen, die Beratung für nachhaltige Produktion und Ökobilanzierung anboten, wählte ich aus und bewarb mich. Von Indien über Dänemark, Südafrika und Japan waren hier die verschiedensten Länder dabei.

Am schnellsten meldete sich die Firma PE aus Kopenhagen. Zwar ist in Kopenhagen nur ein sehr kleiner Standort mit fünf Mitarbeitern und ich wäre der erste Praktikant, der dort hinkäme, aber sie waren trotzdem sehr an meiner Bewerbung interessiert.

Schließlich einigten wir uns sehr schnell und es stand fest, dass ich nach Dänemark gehen würde. Das ist vielleicht nicht ganz so spannend wie Indien oder Japan, aber meine Freundin in Bremen lieferte mir dann doch die nötigen Argumente, um nicht so weit wegzugehen.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Dec 14, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Dec 14, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Macht der Gewohnheit

In dieser Woche mussten alle aus dem Studiengang vor einem Auditorium, bestehend aus den jeweiligen Professoren sowie allen Kommilitonen, ihre Praktikumsarbeiten präsentieren. Jeder hatte eine halbe Stunde Zeit für Vortrag inklusive anschließender Fragerunde. Ich war natürlich maximal aufgeregt.

Vorträge halten ist immer so eine Sache. Man hat viel zu selten die Gelegenheit dazu und somit nicht die Chance, sich eine gewisse Routine anzueignen. Allerdings war es ein guter Probelauf für das Bachelor-Kolloquium in zwei Monaten.

Die größten Bedenken hatte ich bezüglich der Fragerunde. Es wäre mir wirklich peinlich gewesen, wenn ich auf eine Frage keine Antwort gewusst hätte. Aber es ist alles gut gegangen und ich konnte zu jedem Einwurf eine Erklärung abliefern. Meist merkt man erst im Nachhinein oder wenn man einem Außenstehenden ein Bild von seiner Arbeit vermitteln möchte, wie viel Wissen man bereits besitzt.

Diese Praktikumswoche war zugleich das letzte Mal, dass wir alle in dieser Konstellation zusammen gekommen sind. Vielleicht sieht man den Einen oder Anderen noch einmal bei der Bachelorverteidigung, zufällig auf dem Campus oder man läuft sich so im Leben über den Weg. Aber in diesem klassenähnlichen Verbund gibt es uns nicht mehr. Ab jetzt trennen sich die Wege. Das sage ich nicht ohne einen gewissen Anteil an Schwermut, denn in drei Jahren kann man sich ganz schön aneinander gewöhnen.

 

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Dec 10, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Dec 10, 2009