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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Praktikum weltweit

Autor:
Till

Rubrik:
studium

14.12.2009

Im Hauptstudium waren dreizehn Wochen, also rund drei Monate Praktikum vorgeschrieben. Ich wollte das Praktikum gerne im Ausland absolvieren, wobei ich im Bezug auf das Zielland sehr offen war. Da mich der Bereich nachhaltige Technologien besonders interessierte, suchte ich gezielt nach Praktikumsstellen, die mit diesem Gebiet zu tun hatten.

Nun fiel diese Suche genau in den Zeitraum der Finanz- und Wirtschaftskrise, was die Zahl der Praktikumsplätze nicht gerade erhöhte. In Deutschland, wo viele Firmen zu wenig Ingenieure finden, gab es zwar noch ausreichend Stellen, in vielen anderen Ländern suchte man aber ziemlich vergeblich nach Praktikumsplätzen.

Deswegen überlegte ich mir für meine Suche ein anderes Vorgehen: Ich suchte mir Unternehmen heraus, die mich besonders interessierten und bewarb mich dort dann initiativ. Besonders Unternehmen, die Beratung für nachhaltige Produktion und Ökobilanzierung anboten, wählte ich aus und bewarb mich. Von Indien über Dänemark, Südafrika und Japan waren hier die verschiedensten Länder dabei.

Am schnellsten meldete sich die Firma PE aus Kopenhagen. Zwar ist in Kopenhagen nur ein sehr kleiner Standort mit fünf Mitarbeitern und ich wäre der erste Praktikant, der dort hinkäme, aber sie waren trotzdem sehr an meiner Bewerbung interessiert.

Schließlich einigten wir uns sehr schnell und es stand fest, dass ich nach Dänemark gehen würde. Das ist vielleicht nicht ganz so spannend wie Indien oder Japan, aber meine Freundin in Bremen lieferte mir dann doch die nötigen Argumente, um nicht so weit wegzugehen.

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