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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Ich, der Grinch

In der Weihnachtszeit ist genau das passiert, was ich seit Wochen akut vermisst habe: Ich hatte eine äußerst produktive Phase. Von wegen „Home-Office“ klappt nicht wegen der vielen Ablenkungen! Also war ich dieses Jahr mal ausnahmsweise der "Grinch" und begrenzte meine Anwesenheit bei Weihnachtsaktivitäten auf ein Minimum. Seit dem 21. Dezember hatte ich mich quasi selbst in den Urlaub geschickt. Mit den wichtigsten Büchern und meinem wirren Sammelsurium an Notizzetteln, Ausdrucken und Mitschriften habe ich mein Büro zum letzten Mal für dieses Jahr verlassen.

In der vorherigen Woche hatte ich noch einen Besprechungstermin mit meiner Professorin vereinbart und logischerweise auch wahr genommen. Ich hatte viele Fragen und meine Betreuerin hatte – zum Glück – ausreichend Zeit für mich.

Also rechnete ich über die Feiertage munter drauf los. Ich brütete über mehreren Lösungsansätze und tippte fleißig all meine Erkenntnisse in den Rechner. Leider hat sich gezeigt, dass das Netzberechnungsprogramm, mit dem ich arbeiten sollte, der Aufgabe „Leistungsfluss- und Kurzschlussstromberechnung im Gleichstromnetz“ nicht gewachsen war. Also musste ich auf die Schnelle mit Excel Vorlieb nehmen. Fehlte nur noch eine vernünftige Möglichkeit zur Visualisierung, um eine maximale Benutzerfreundlichkeit zu erreichen. Diese Problematik schreit ja geradezu nach „VBA“. Nur leider hatte ich bisher noch keinerlei Kontakt dazu. Also brachte ich mir noch ganz nebenbei „Visual Basic for Applications“ bei. Na dann: Frohe Weihnachten!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jan 14, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jan 14, 2010

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Und was bitte ist ein "Bätschelor"?

„Und was kann man damit machen? Früher, ja früher gab’s ja noch die Diplom-Ingenieure. Wo ist man denn als ‚Bätschelor‘ eingeordnet? Sicher unter den Ingenieuren, nicht wahr?“

Ich kann es nicht mehr hören. Überall muss ich diese Grundsatzdiskussion über mich ergehen lassen. Bei der Weihnachtsfeier meines alten Kollegenkreises, beim Praktikum, im Fitnessstudio, beim Einkaufen und letzte Woche sogar beim Arzt. Während mein Urologe mittels Ultraschall ein aktuelles Familienfoto meiner Vereinigung von Nierensteinen machte, musste ich mich wieder einmal für meine Wahl rechtfertigen. Obwohl es ja nicht wirklich meine Wahl war. Der Diplom-Ingenieur ist nun mal weg, daran musste ich mich gewöhnen und es wird auch endlich mal Zeit, dass das auch alle Anderen tun.

Ist mir schon klar, dass wir nicht so viel Wissen mitbringen wie einer, der fünf Jahre anstelle von dreieinhalb studiert hat. Es ist auch verständlich, dass die Industrie sich erst mal auf uns einstellen muss. Aber diese ganze „Madig-Macherei“ nervt. Wir müssen uns in einem neuen Job genauso beweisen wie jeder andere Ingenieur auch. Mancher Ingenieur enttäuscht vielleicht und mitunter überrascht hingegen ein Bachelor. Man sollte nie pauschal nach einem Abschluss bewerten, nur weil man keine Veränderungen mag.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jan 10, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jan 10, 2010

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Bewerbung 2.0

In dieser Woche habe ich etliche Stunden damit zugebracht, meine Bewerbungen zusammen zu stellen: formulieren, gestalten, Anlagen zusammentragen und noch einmal umformulieren.

Im Internet habe ich mich von einem Portal für Arbeitsangebote zum nächsten geklickt und mir dabei ein Bild von der Marktsituation verschafft. Dabei ist mir eins klar geworden: Fachkräftemangel sieht anders aus. Grade mal 20 Arbeitsangebote in der einen Kategorie und vielleicht noch sieben  interessante in einer anderen. Ich gehe mal davon aus, dass man einen wirklich lukrativen Job nur über eine überzeugende Initiativbewerbung bekommt. Die großen Unternehmen sind in den einschlägigen Portalen zumindest nicht vertreten und auch die Ausbeute auf deren Internetauftritten hielt sich in Grenzen.

Ich denke, dass ich nicht darum herum komme, in näherer Zukunft viel Zeit mit dem Branchenverzeichnis der Stadt Berlin zu verbringen …

Vielversprechende Wohnungsangebote habe ich zumindest bereits gefunden – eine Sorge weniger.

Jetzt muss ich nur noch endlich mit meiner Bachelorarbeit fertig werden. Nächste Woche habe ich einen Termin bei meiner Betreuerin und den Professoren von der Hochschule bekommen. Ich habe eine lange Liste Fragen und möchte mit ihr meinen entworfenen Berechnungsweg absprechen, um zu vermeiden, eventuell von Anfang an in die falsche Richtung zu rennen.

 

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2010
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jan 7, 2010