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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Ein Mädchen in der Männerwelt - Wie es dazu kommen konnte (2/3)

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

04.07.2008

Eine erneute Bewerbung, diesmal für einen ganz frauenuntypischen Ausbildungsberuf, war erfolgreich und auch wenn ich nicht wirklich wusste, was da auf mich zukommt, startete ich voller Neugier im September 2001 meine Ausbildung zur Energieanlagenelektronikerin.

„Am Anfang sind alle gleich blöd!" Sagte mein Papa, als er mich zur Kennenlernwoche brachte. Spätestens dort wurde mir auch klar, dass technische Berufe offensichtlich nicht Hauptanlaufpunkt für Frauen sind.  Mit 2 anderen Mädchen waren wir der Frauenanteil neben ca. 50 Jungs, die sich für Elektrotechnik, Mechatronik und Industriemechanik entschieden hatten. Ein Problem stellte diese Quote in den ganzen dreieinhalb Jahren nicht dar. Ganz im Gegenteil!

Es herrschte immer eine lockere, lustige und kollegiale Atmosphäre. Ohne Zickereien und mit viel Spaß.

Klar, war es nicht immer leicht, sich in die teilweise schwierigen technischen Zusammenhänge zu versetzen, aber mit ein bisschen Mühe kann man auch Dinge bewältigen, die man vorher für unmöglich gehalten hatte. Und ganz ehrlich, als Mädchen im Männerberuf  kann man doch schon stolz auf sich sein, wenn man einige der Jungs alt aussehen lässt.

 

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