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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Sommerkurs bei gefühlten 50 Grad

Die zweite Woche meines Seminars neigt sich dem Ende. Draußen sind gefühlte 50 Grad und ich sitze jetzt seit fünf Tagen in einem nicht-klimatisierten Raum. Großartig! Was tut man nicht alles für seine Zukunft.

Nachdem ich in der vergangenen Woche etwas über verschiedene Rekultivierungsmaßnamen von Tagebaufolgelandschaften erfahren habe, lautet das Thema der aktuellen Woche Berg- und Arbeitsrecht.

Das letzte bisschen Freizeit, das uns von den ersten vier Wochen unserer Semesterferien geblieben ist, ist die Zeit ab 16 Uhr. Diese verbringen wir damit gemeinsam zu kochen, diverse Bars und bei dem Wetter definitiv auch das Schwimmbad zu besuchen. So wie gestern. Endlich auch mal in der Sonne liegen und die Seele baumeln lassen, Vitamin D tanken und sonst einfach mal nichts tun. Es ist auch immer wieder amüsant meine männlichen Kommilitonen dabei zu beobachten, wie sie den anwesenden Frauenanteil im Freibad akribisch genau analysieren und auswerten.

Weniger lustig hingegen war, dass gestern Abend der Heimatverein gefühlte fünf Meter vor meinem Fenster sein neues Akkordeon bis halb elf Abends eingespielt hat und obendrein nur ein einziges Lied in Petto hatte. Grrr.

Naja, die Prüfung, welche diesmal mündlich abgehalten wurde, ist trotzdem ganz gut gelaufen und ich freue mich auf das Wochenende welches näher und näher rückt.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Aug 11, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Aug 11, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Auf die Plätze, fertig, los!

Warum ich mich dafür entschied Wirtschaftsingenieurwesen in Bremen zu studieren, hat einige Gründe. Erstmal war ich mir einfach nicht sicher, was ich studieren soll. Wirtschaft klang ganz interessant und technisch interessiert war ich auch - warum dann also nicht die Verbindung aus beidem nehmen?

Ich beschäftigte mich mit dem Fach und es klang spannend. Außerdem kann es ja nicht ganz verkehrt sein, das Fach zu wählen, dessen Absolventen die höchsten Einstiegsgehälter bekommen, oder? Die Wahl zwischen den verschiedenen Fachrichtungen - Elektrotechnik, Maschinenbau, Bauingenieurwesen - fiel mir relativ leicht. Maschinenbau beziehunsgweise Produktionstechnik, wie es in Bremen heißt, war für mich das richtige!

Wichtiger erschien aber fast noch die Wahl des Studienortes. Da ich gerne in den Norden wollte, schaute ich mir verschiedene Städte - Bremen, Flensburg, Hamburg, Kiel - an, und die Wahl fiel auf Bremen. Zahlreiche schöne Kneipen und nette Wohnviertel ließen die Aussicht, dort das Studentenleben zu beginnen, attraktiv erscheinen.

Nach der problemlosen Bewerbung erhielt ich schon ein paar Wochen später die Zusage. Dies stellte mich sofort vor zwei neue Aufgaben: Ich musste mir eine Praktikumsstelle suchen, um das geforderte Praktikum - wenigstens zum Teil -  zu absolvieren und gleichzeitig die Wohnungssuche beginnen. Mit etwas Glück kam ich schnell an eine Praktikumsstelle ran, doch dadurch hatte ich nur noch am Wochenende Zeit, Wohnungen anzuschauen:

Also alle Termine aufs Wochenende legen, 500 Kilometer fahren, Wohnungen besichtigen und wieder zurück. Meine erste Bleibe: ein acht Quadratmeter Zimmer im Souterrain in einem Haus in zweifelhaftem Gesamtzustand. Doch für den Anfang musste dies reichen und das Studium in Bremen sollte beginnen.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Aug 6, 2008
Autor: Till
Rubrik: studium
Aug 6, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Prüfungszeit vorbei und trotzdem nicht frei

Die Prüfungszeit ist vorbei und somit auch das vierte Semester. Ich kann es kaum glauben. Wo ist nur die Zeit geblieben? Nur noch eineinhalb Jahre und dann gilt diese Feststellung auch für meine schöne Studienzeit.

Doch bevor ich in den Genuss der bevorstehenden Semesterferien komme, werde ich in den  kommenden vier Wochen Seminare besuchen. Diese, von meinem  Arbeitgeber initiierten Ausbildungsblöcke, finden immer im Anschluss an das Semester, an einer anderen Universität, statt. Dieser Block ist mein letzer von dreien. Jede Woche ein neues Thema und jeden Freitag eine Prüfung zum behandelten Komplex.  Die Inhalte reichen von der Entstehungsgeschichte sämtlicher Energieträger über deren Gewinnung und Nutzung, bis hin zu Regelung-, Tiefbohr-, Tagebau- und Kraftwerkstechnik.

Es ist jedesmal wie eine Klassenfahrt gekoppelt an Unterricht. Doch wenn man es schafft, seine Einstellung von „ich muss hier sein" zu „ich darf hier sein" zu ändern, kann man viel nützliches Wissen mitnehmen und eine schöne Zeit haben, auch wenn man weiß, dass Andere in der Sonne am Strand liegen, während man selbst acht Stunden täglich konzentrierte Informationen verarbeiten muss.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Aug 5, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Aug 5, 2008