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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Erste Eindrücke aus den Vorlesungen

Autor:
Till

Rubrik:
studium

21.08.2008

Die Vorlesungen, sowohl im technischen als auch im wirtschaftlichen Bereich, hatten nichts mit dem zu tun, was man beispielsweise aus der Schule kennt. Meistens saß ich mit bis zu 500 Kommilitonen im Hörsaal und versuchte, den Lärmpegel ignorierend, dem Professor bei seinen Ausführungen zu folgen. Zu schätzen lernte ich dabei einen Service, der in manchen Vorlesungen angeboten wurde: Die Vorlesungen wurden teilweise aufgezeichnet und konnten so später im Internet angeschaut werden. Insgesamt kann man sagen, dass die Stoffmenge einer Vorlesung deutlich den Gehalt einer Vielzahl von Schulstunden übersteigt.

Übertroffen wurden die meisten anderen Vorlesungen aber noch von der Mathe-Vorlesung. Hier wurde in einer dreistündigen Veranstaltung locker so viel Stoff durchgepaukt, wie in einem halben Schuljahr. Auf Hilfsmittel wie Beamer und Powerpoint wurde hier verzichtet und stattdessen Overheadfolien mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit beschrieben. Nach einem solchen dreistündigen Mitschreibmarathon hatte ich nicht nur regelmäßig völlig den Faden verloren, sondern auch gehörige Krämpfe in der Hand. Das gemeinsame Nachbearbeiten der Vorlesungen und Erledigen der Übungszettel zusammen mit zwei oder drei Kommilitonen war dann zwingend erforderlich, um am Ball zu bleiben. Gleichzeitig konnte ich so immer meinen eigenen Stand mit dem meiner Mitstudenten vergleichen und Unklarheiten beseitigen. Gerade in der Anfangszeit des Studiums konnten wir uns so stets gegenseitig versichern, in etwa auf demselben Stand zu sein und mit denselben Problemen zu kämpfen.

 

 

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