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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Auslandssemester

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

04.01.2017

Im dritten Semester fangen viele meiner Kommilitonen an, sich Gedanken über ein Auslandssemester zu machen. Zuvor lohnt sich dieses allein von der fachlichen Seite her nicht, da noch nicht einmal in der Muttersprache geklärt ist, ob sich der Studiengang für einen eignet. Das in einer Fremdsprache festzustellen, ist sicher noch schwieriger. Ab dem vierten bis fünften Semester gibt es Partnerhochschulen, die einige Plätze anbieten. Deshalb finden sich bei den entsprechenden Infoveranstaltungen zu Semesterbeginn insbesondere Drittsemester ein, die sich einen Überblick über die Möglichkeiten für ein Auslandssemester verschaffen möchten.
Meine Erfahrung ist, dass man nur sehr wenig Konkretes im Internet findet, da bei jedem Studierenden verschiedene Zielvorstellungen, Fachrichtungen, Noten und Motivationen eine Rolle spielen. Um sich ein paar Anstöße zu holen, wo man sich informieren kann, sind solche im Vortragsstil gehaltenen Infoveranstaltungen sicher hilfreich. Konkretes zur eigenen Vorstellung von einem Auslandssemester bekommt man allerdings aus meiner Sicht nur in einem persönlichen Gespräch mit der Hochschulberatungsstelle; an der RWTH Aachen „International Office“ genannt.
Ich selbst spiele auch mit dem Gedanken, mich noch einmal für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu wagen, werde den Schritt allerdings nur gehen, wenn ich ein passendes Programm finde. Da ich entweder gerne meine Englisch- oder Französischkenntnisse in so einem Semester verbessern würde, habe ich wahrscheinlich gar nicht so schlechte Chancen. Zumindest die Plätze in französischsprachigen Ländern sind nicht so gefragt, wie die in den USA, China oder Australien, für die man absolute Spitzennoten braucht. Im Moment bin ich noch dabei, Informationen zu sammeln. Viele Bewerbungsfristen sind allerdings demnächst fällig – mal sehen, wie es weiter geht.

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