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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Auslandsaufenthalt ausgeschlossen

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

06.03.2017

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon angedeutet, dass ich mir Gedanken über ein Auslandssemester mache. Am liebsten würde ich mich für ein Land bewerben, in dem man Französisch spricht, damit ich lerne, die Sprache endlich fließend zu sprechen. Das begrenzt die Anzahl der Länder, mit denen meine Fakultät kooperiert, auf ganze zwei: Kanada und Frankreich. Kanada wäre für mich sicherlich interessanter, da ich ja schon ein Jahr in Frankreich verbracht habe. Leider gibt es mit Kanada aber deutlich weniger Kooperationen. Bei noch näherem Hinsehen stellte ich fest, dass ich bei keiner alle Voraussetzungen erfülle. Damit war meine Erstwahl ziemlich schnell vom Tisch.
Blieb noch die Zweitwahl – die etwa 20 Unis in Frankreich. Hier sah es zunächst ganz gut aus. Das lag vermutlich daran, dass die Internetseite so unübersichtlich gestaltet war, dass ich zunächst jegliche Ausschlusskriterien übersah … Für fast jedes Programm braucht man eine bestimmte Anzahl an Credit Points, die ich nach Studienverlaufsplan erst im siebten Semester kurz vor der Bachelorarbeit erreiche, oder einen Notenschnitt von 2,0. Da die Hälfte von uns bei Klausuren nicht mal eine 4,0 erreicht, kann man sich vorstellen, dass man für diesen Schnitt schon ziemlich gut sein muss.
Fazit dieser ersten Runde: Es ist zwar grundsätzlich möglich, schon im dritten Semester ins Ausland zu gehen. Wenn man aber selbst eine gewisse Auswahl treffen will, braucht es zum einen sehr gute Noten und zum anderen ein bisschen Glück, dass der Rahmen, den man sich wünscht, bei irgendeiner Partneruniversität gegeben ist. In Asien sind beispielsweise fast immer noch Plätze frei. Die dort angebotenen Fächer werden meist auf Englisch unterrichtet, sodass man keine Angst haben muss erst eine völlig neue Sprache lernen zu müssen.
Dank meiner Erkenntnisse sind meine Auslandspläne erst mal hinfällig, ich bin aber umso gespannter, welche Möglichkeiten sich bieten, wenn ich im siebten Semester oder im Master bin. Gerade auch deshalb, weil Kooperationen für internationale Studierende tendenziell immer weiter ausgebaut werden.

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