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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

König der Löwen

Nachdem wir am Sonntagmorgen auf unserer Hamburgtour aus purer Müdigkeit die eigentliche Attraktion des Fischmarktes verpasst hatten, ließen wir abends nichts anbrennen und begaben uns überpünktlich zum Highlight unserer Reise: dem Musical „König der Löwen“.
Mit einem der ersten Schiffe setzten wir von den Landungsbrücken aus ans andere Ufer der Elbe über, wo uns gerade noch die letzten Leute aus der vorherigen Vorstellung entgegen kamen. Als unsere Vorstellung begann, löste schon die erste Szene eine anhaltende Gänsehaut bei mir aus. Leider hatte ich in den Tagen zuvor so wenig Schlaf gehabt, dass es mir zwischendurch schwerfiel, in dem dunklen Saal und den weich gepolsterten Sesseln nicht doch für eine Sekunde die Augen zuzumachen. Zum Glück waren die Musik und die Inszenierung so fesselnd, dass ich bis zur Pause durchhielt.
In dieser tankten wir offensichtlich genügend Cola und frische Luft, sodass ich in der zweiten Hälfte keine Probleme mehr hatte, mich gegen meine Müdigkeit zu behaupten. Ich hätte den grandiosen Kostümen, den unglaublichen Sängern und der Geschichte an sich auch schweres Unrecht getan, wenn ich eingepennt wäre!
Da wir alle einen ähnlichen Kampf mit uns ausgetragen hatten, entschieden wir, das Hamburger Nachtleben Nachtleben sein zu lassen und besuchten stattdessen einen unserer ehemaligen Mitschüler in seiner WG. Dort verbrachten wir dann aber doch so viel Zeit, dass wir uns wieder mitten in der Nacht auf den Weg nach Hause machten. Am nächsten Tag vor der Abreise besuchten wir noch das Maritime Museum – definitiv zu empfehlen!
Der vorerst letzte Städtetrip für mich war ebenso interessant und wunderbar wie die anderen, selbst wenn ich Hamburg schon ein paar Mal gesehen habe. Es gibt eben immer Neues zu entdecken!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jun 29, 2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Kein Fisch auf dem Fischmarkt

Zur Feier meines Geburtstages hatte mein Freund mir voriges Jahr Karten für das Musical „König der Löwen“ in Hamburg geschenkt. Verbinden wollten wir das mit einem Trip in die Stadt an der Elbe, um dort zwei Freunde zu besuchen, die auch mit ins Musical kommen wollten. Weil meine alte Schule eine sehr lange Musical-Tradition hat, bei der auch ich in meiner Schulzeit immer mitwirkte, habe ich eine latente Begeisterung für diese faszinierende Verbindung von Musik und Theater entwickelt, die in mir schon Tage vorher eine überdurchschnittliche Vorfreude auslöste.
Da wir aber erst für Sonntag Karten hatten und außerdem bis Montag blieben, war noch jede Mange Zeit für anderweitige Aktivitäten. So zum Beispiel für einen Ausflug zur Elbphilharmonie, für ein Picknick im botanischen Garten und für einen Rundgang auf der „Cap San Diego“, einem alten Frachtschiff, dessen Maschinenraum mich in einen staunenden Nerd verwandelte. Obwohl die schiere Größe schon sehenswert genug gewesen wäre, konnte man anhand meterlanger Bauteile die Funktionsweise des Motors extrem gut nachvollziehen, was mein Herz für Maschinenbau ein paar Decks höher schlagen ließ.
Abends fassten wir den Plan, uns trotz Schlafmangels das Nachtleben Hamburgs so gründlich anzusehen, dass wir bis 5 Uhr unterwegs sein würden, damit wir uns den wöchentlichen Fischmarkt noch ansehen konnten. Etwas abgekämpft hielten wir tatsächlich so lange durch, schlenderten über den sehenswerten Fischmarkt, erstanden einen Obstkorb und stiegen dann in ein Taxi nach Hause. Einhelliges Resümee auf der Heimfahrt war, dass sich unser Durchhaltevermögen bezahlt gemacht hat, obwohl wir doch etwas mehr Fisch auf dem Fischmarkt erwartet hätten. Die Ironie daran: Wir sind gar nicht in der Fischhalle gewesen ... Das fanden wir natürlich viel zu spät heraus, per Zufall und erst am nächsten Tag.
Trotzdem waren wir zufrieden mit unserem Ausflug, da wir nun einen triftigen Grund haben, wieder nach Hamburg zu fahren.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jun 22, 2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jun 22, 2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Pfingstwoche

An der RWTH Aachen ist von Mitte Mai bis Mitte Juni quasi nichts los, da man von einem Feiertag in den nächsten fällt und die Uni zudem eine weitere Woche frei gibt. Offiziell kann die Pfingstwoche für Exkursionen genutzt werden. Es gibt teilweise auch sehr interessante Angebote von Instituten. Allerdings haben wir mit diesen fünf vorlesungsfreien Tagen plus den beiden angrenzenden Wochenenden sogar länger frei, als in den „langen“ Semesterferien. Deshalb nutzt kaum einer meiner Kommilitonen diese Angebote, sondern fährt lieber in den Urlaub. Strand und Sonne statt Werksbesichtigung – kann ich verstehen.
Auch ich hatte etwas Urlaubsähnliches geplant. Wie schon Anfang des Jahres hat mein Freundeskreis in Aachen sich vorgenommen, jeden von uns in seiner Heimat zu besuchen. Bei mir und zwei anderen waren wir schon, vier weitere folgten in der Pfingstwoche. Da wir fast alle in NRW wohnen, hielten sich dank des Semestertickets auch die Fahrtkosten in Grenzen.
Die wichtigste Erkenntnis dieser Tage: Es gibt echt verdammt viele schöne Ecken in Deutschland – von Vulkaneifel, Ruhrmetropole Essen, Bergisches Land bis Münsterland, vom kleinsten Kaff bis zur Großstadt. Und wir hatten alles dabei. Um zumindest auf ein minimales Maß an Kultur zu kommen, bekamen wir vor Ort vom jeweils Einheimischen eine Führung. Für Spaß sorgten danach meistens auch die Eltern, die uns bereitwillig die eine oder andere peinliche Geschichte unseres Freundes erzählten ...
Ein bisschen Zweifel habe ich, ob wir auf den vielen Kilometern, die wir mit dem Zug zurückgelegt haben, immer angenehme Mitreisende waren. Wer sich allerdings ab und zu Mal ein wenig Spaß erlaubt, hätte gute Chancen gehabt, sich von unserer guten Laune anstecken zu lassen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Jun 14, 2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
Jun 14, 2017